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wC-Jugend verliert knapp in Attendorn

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In einem zerfahrenen Spiel musste sich am Wochenende der TUS-Ferndorf mit 16:17 geschlagen geben. Dabei hatte man sich durchaus Chancen gegen die favorisierte SG Attendorn/Ennest ausgerechnet. Wusste man doch, dass den Sauerländerinnen für das Gipfeltreffen  einige der Leistungsträgerinnen nicht zur Verfügung stehen würden.

Doch an diesem Tag lief es einfach nicht rund in der Attendorner Rundturnhalle. Schon beim Aufwärmen verletzte sich Alena Wagner, so  dass sie das Spiel von der Bank aus verfolgen musste. Die Begegnung  selbst war dann gekennzeichnet von vielen Ballverlusten und Unkonzentriertheiten beider Mannschaften. Der Spielstand war dabei meist ausgeglichen. Spannend war es also, aber nicht schön. Verletzungspausen, Fouls und die daraus resultierenden Zeitstrafen  ließen keinen Spielfluss zustande kommen. So ging es für den TUS mit einem knappen Rückstand von 8:9 in die Pause.

Leider wurde es  nach der Pause wurde nicht wirklich besser. Dabei war es  immer wieder die gleiche Spielerin, die bei den Attendornerinnen für die Tore sorgte. Da sollte man sich etwas einfallen lassen, dachten sich wohl die Ferndorfer Spielerinnen und prompt bekam man die Einzelmanndeckung abgepfiffen, denn diese ist bis zur C-Jugend verboten. Und so erzielte eben jene Spielerin am Ende sechzehn(!) der siebzehn SG-Tore. Was soll und kann man noch sagen über ein solches Spiel? – Dass ab Mitte der zweiten Hälfte die Anzeigetafel nicht mehr zur Verfügung stand? Dass der höchst motivierte Trainer der SG Attendorn/Ennest  den jungen Schiedsrichter mehrmals verbal anging und folgerichtig eine Zwei-Minuten-Bankstrafe kassierte? Alles Unwichtig. Die weibliche C-Jugend hat leider verloren und wir sagen:  Kopf hoch Mädels!  In Normalform könnt ihr jeden Gegner schlagen – auch diesen. Vielleicht ist das ja Ansporn und Trost für das Rückspiel. 

Für den TUS waren im Einsatz: Leonie Schipper (8/3), Gesa Krämer (2), Theresa Liesegang (2), Elena Seiffarth (1), Nives Carstensen (1), Nadine Schneider (1),  Ainhoa Davila (1), Antonia Schaub,  Nele Thiemann, Alena Wagner,  Jacqueline Czogalla, Donika Hoxha, Alena Wagner, Saphira Schapals.

 

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