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"Dieses Jahr sind wir noch immer ungeschlagen", scherzte Trainer Frank Wulfestieg gut gelaunt, als er vom zweiten Sieg in Serie der Bundesliga-A-Jugend des TuS Ferndorf berichtete. Das eindrucksvolle 36:24 (16:11) über den jetzt nur noch punktgleichen TV Mülheim hatte die angestrebte Auswirkung die Rote Laterne abzugeben. Und wenn die Ferndorfer so weitermachen (am 11. Februar geht es zur HSG Hanau), ist vielleicht noch ein einstelliger Tabellenplatz möglich. Basis des Kantersieges war ein 6:0-Blitzstart. "In den ersten Minuten ist uns wirklich alles gelungen. Wir haben die Fehler des verunsicherten Gegners gnadenlos genutzt und blitzschnell gekontert", lobte Wulfestieg seine Schützlinge.
Die vermochten sich dank der guten Abwehr und eines starken Keepers Niklas Coordt sogar auf 10:2 abzusetzen. Als aber der abwehrstarke Mittelmann Jos Wulfestieg mit einer schmerzhaften Fußverletzung ausschied, kam ein kleiner Bruch in die Aktionen, verkürzte Mülheim auf 11:5 und lag zum Seitenwechsel sogar nur mit fünf Toren hinten.
Ferndorf machte nach dem Seitenwechsel aber wieder mehr Druck. Angeführt von den Auswahlspieler-Youngstern Michel Sorg und Lucas Schneider, baute der TuS, für den jetzt Michel den Kasten hütete und Coodt in nichts nachstand, seinen Vorsprung auf 20:13 (38.) aus und steuerte über 25:16 und 32:19 einem Kantersieg entgegen.
"Obwohl ich um das Tempo gegen die müder werdenden Mülheimer hoch zu halten, viel gewechselt habe, konnte das Niveau aufrecht erhalten werden", resümierte Wulfestieg, der seinen Trainerposten zum Ende der Saison aufgeben wird, gerade deshalb mit seiner Mannschaft aber noch einige Erfolg feiern möchte. Deshalb ist ihm auch sehr daran geegen, dass Torjäger Florian Diehl seine Rückkehr nach Schalksmühle-Halver, die mit einer zweimonatige Sperre verbunden wäre, nicht jetzt schon vornimmt.
Für den TuS spielten (und trafen): Coordt (31. Michel, 45. Dewies); L. Schneider (9/2), Sorg (6), Diehl (6/2), Dröge (5), Wulfestieg (3), F. Schneider (3), Walter (1), Heinrich (1), Strack (1), Bröcher (1), Bölsing.
Quelle
 29.01.2012
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