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Aufholjagd mit Punkt belohnt

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Neuzugang Nikola Stojcevski war erneut Top-Torschütze beim TuS (Foto: CST-Medien

Neuzugang Nikola Stojcevski (rechts)war erneut Top-Torschütze beim TuS (Foto: CST-Medien)

Zur Halbzeitpause des Spiels TuS Ferndorf gegen HG Saarlouis sah es beim Stand von 13:19 nicht unbedingt nach einem Punktgewinn für die Ferndorfer aus. Dass es am Ende für den TuS zu einem 26:26 und damit zu einem Zähler gereicht hat, lag an der durchaus furiosen Aufholjagd der Siegerländer in der zweiten Hälfte des Spiels. Vor 970 Zuschauern erzielten Nikola Stojcevski für die Hausherren und Ibai Meoki-Etxebeste von der HGS die ersten beiden Tore für ihren jeweiligen Verein – und beide sollten im Laufe der Partie wichtige Rollen für den Ausgang des Spiels einnehmen. Stojcevski, weil der Ferndorfer Neuzugang in seinem Heimdebüt erneut über Phasen ein Aktivposten im Angriffsspiel der Ferndorfer war. Eine Hundertprozent-Quote von der Siebenmeter-Marke (Vier von vier) plus fünf Feldtore – neun Treffer steuerte der Mazedonier bei.

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Nach knapp elf Minuten lagen beide Teams beim 4:4 noch gleichauf, dann zogen die Saarländer aufgrund Problemen in der TuS-Deckung und einem stark aufgelegten Jonas Faulenbach langsam davon. Als Yann Polydore in der 25. Minute das 10:16 erzielte, nahm TuS-Coach Michael Lerscht sein Team-Timeout und versuchte, auf seine Mannschaft einzuwirken. Bis zum Halbzeitpfiff blieben die sechs Tore Vorsprung für die HG Saarlouis, bei der der Ex-Ferndorfer Faulenbach im Rückraum am Ende auf acht Tore kam, bestehen. Dann, nach dem Seitenwechsel, begann die Partie quasi neu. Mit vier Toren in Folge schloss der TuS wieder auf, kam zumindest wieder in Schlagdistanz zum Gegner. Ein erneuter Lauf von 20:23 auf 23:23 (48.) brachte den Ausgleich – Ferndorf war wieder da! Die Halle feuerte das Lerscht-Team nun frenetisch an, das Heimteam musste aber einen Rückschlag hinnehmen: Abwehrchef Uros Paladin sah mit seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte und musste sich die Partie von außen ansehen. Dennoch: Die Chance, sogar einen Heimerfolg zu verbuchen, war da. Zwei Tore von Daniel Mestrum sorgten anderthalb Minuten vor der Schlusssirene für das 26:25 und noch dazu hatte Ferndorf noch einmal Ballbesitz. Patrick Schulz im Saarlouis-Tor parierte den letzten Abschluss und dann erzielte der weiter oben genannte Meoki-Etxebeste drei Sekunden vor dem Ende den Ausgleich und sicherte den Gästen noch einen Punkt.

Auf die Frage, ob das nun ein gewonnener oder verlorener Punkt sei, antwortete TuS-Coach Lerscht: „Solch eine Frage ist nach so einem Spiel schwer zu beantworten. Klar, nach der tollen kämpferischen Leistung und der Aufholjagd ist es vielleicht schade, dass wir uns am Ende nicht mit beiden Punkten belohnen konnten. Aber wir nehmen das Positive des Spiels mit und das ist unter anderem die Reaktion und Einstellung der zweiten Halbzeit, wie wir nach dem Pausenrückstand zurückgekommen sind. Dass wir vor der Pause jedoch in der Defensive nicht gut waren, ist auch Fakt. Wir haben Jonas Faulenbach nicht gut genug in den Griff bekommen.“

Viel Zeit, sich über die Partie Gedanken zu machen, bleibt dem TuS ohnehin nicht. Schon am Sonntag um 17 Uhr geht es mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Lu-Friesenheim weiter.

Torschützen TuS: Stojcevski (9/4), Volentics (6), Mestrum (5), Heyme (3), J. Schneider (2), L. Schneider (1).


Fotos: CST-Medien


Fotos: Heiko Burbach

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