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Doppelspieltag endet ohne Punkte

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Die Zweitliga-Handballer des TuS Ferndorf haben auch die zweite Partie an diesem Wochenende verloren und schließen den Doppelspieltag damit ohne Punkte ab. Im Abstiegskampf musste sich die Mannschaft von Michael Lerscht mit 23:29 (10:15) gegen den Tabellensechsten TSG Lu-Friesenheim geschlagen geben. Anders als noch am Freitag in Saarlouis konnte man den Ferndorfern diesmal eigentlich zu kaum einem Zeitpunkt vorwerfen, dass die Einstellung nicht stimmte oder der Wille, die Leidenschaft oder das Engagement fehlte. Am Ende setzte sich in der Kreuztaler Stählerwiese jedoch die Klasse und Erfahrung der Gäste aus Friesenheim durch.


Im Gegenzug zu den vergangenen Auftritten gab Trainer Michael Lerscht von Beginn an eine etwas veränderten Startformation eine Chance: Moritz Barwitzki und Kevin John begannen auf Außen. Die Anfangsphase ließ das Ferndorfer Publikum durchaus aufhorchen, immerhin befand sich der TuS auf Augenhöhe mit den favorisierten Gästen. Nach zwanzig Minuten führte die Lerscht-Truppe nach einem Tor des aus dem Rückraum heute treffsicheren Jort Neuteboom (7 Tore) mit 9:8 und war eigentlich voll drin im Spiel – und zu diesem Zeitpunkt hatte man sogar schon eine Drei-Tore-Führung verspielt (7:4). Die letzten Minuten der ersten Hälfte brachten jedoch die Wende in der Partie. Die „Eulen“ kamen besser in die Partie, wechselten munter durch, ohne Qualität zu verlieren, und setzten sich mit einem Vier-Tore-Lauf noch vor dem Seitenwechsel leicht ab.

Friesenheim, im Gegensatz zu den Ferndorfern ohne die Belastung eines Freitagsspiels angereist, nutzte in Halbzeit Zwei vor allem die Bewegungs- und Schussfreiheit im Rückraum aus, warf immer wieder Distanztore – so z.B. durch den eingewechselten Patrick Weber, der mit drei Treffern in Folge zehn Minuten vor dem Ende dem Siegerländer Publikum jegliche Hoffnungen nahm, dass hier heute vielleicht doch etwas Zählbares drin sei. Weber kam am Ende auf neun Tore, auch der starke Kreisläufer Kai Dippe setzte nach erfolgreichem Kleingruppenspiel dem TuS immer wieder zu (5 Tore). Die Partie endete schließlich mit einem weiteren Tor Webers, ohne jedoch, dass sich Ferndorf wie noch am Freitag abschlachten ließ. In der Tabelle steht der TuS damit weiter auf dem 18. Platz, zum rettenden Ufer sind es nach diesem enttäuschenden Wochenende fünf Punkte Rückstand (Leutershausen, ein Spiel weniger) bzw. sechs auf den TUSEM Essen.

Torschützen TuS: Neuteboom (7/3), J. Schneider (5/3), Heyme (4), Barwitzki (3), Volentics (2), Celestin (1), Kastening (1).


Fotos: H. Burbach

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