lindenschmidt
krombacher
sparkasse
georg
volksbank
georg
quast

Form trifft Form – TuS vs. VfL

0

Der Einsatz von Lucas Schneider in Gummersbach ist nach wie vor fraglich (Archivfoto: H.Burbach)

Es sind die Wochen der Zweiten Mannschaften für den TuS Ferndorf. Nach dem Auswärtsauftritt bei der Zweitvertretung des TBV Lemgo (32:26-Sieg) geht es am kommenden Wochenende zum Youngster-Team des VfL Gummersbach (Anwurf: Samstag, 18:30 Uhr in der Schwalbe-Arena). Erneut eine etwas unberechenbare Aufgabe für die Siegerländer, denn wie schon in Lemgo ist auch bei den Gummersbachern nicht klar, wer genau aus dem Profikader zum Einsatz kommt. Und auch wie in Lemgo gilt beim “kleinen” VfL: Der TuS trifft auf eine junge, dynamische und spielstarke Mannschaft, die man gar nicht erst ins Rollen kommen darf, gegen die die Ferndorfer mit defensiver Geschlossenheit, körperlicher Stärke, der Erfahrung von Spielern wie Jonas Faulenbach, Branimir Koloper oder Marijan Basic und schließlich auch der starken Form auftreten wollen.

Nötig wird das sein, denn die Youngsters aus Gummersbach haben zuletzt in der 3. Liga West eine kleine Serie gestartet. Drei Mal gewann die Mannschaft von Cheftrainer Denis Bahtijarevic und kann damit auf eine ebenso starke Form blicken wie die Ferndorfer. Spieler wie Sebastian Schönseiffer, Fynn Herzig oder Marcel Timm sind Talente, die die auch “U23” genannte Zweitvertretung des Traditionsclubs verstärken. Gegen Minden II, ebenfalls Lemgo II und Habenhausen holte der VfL also 6:0 Punkte und dürfte damit eine ordentliche Portion Selbstvertrauen am Samstagabend mit in die Partie nehmen.

Genau das gilt aber selbstverständlich auch für den TuS Ferndorf, der immerhin als einziges Team (aller dritten Männer-Ligen übrigens) noch verlustpunktfrei ist, alle fünf Spiele wurden gewonnen. “Natürlich können wir mit den Ergebnissen und auch mit der Art und Weise, wie wir diese Spiele bestritten haben, sehr zufrieden sein. Aber gerade Gegner wie die zweite Mannschaft des VfL Gummersbach zeigen, wie sehr man dafür an jedem Spieltag und in jeder Partie kämpfen und arbeiten muss. Darüber hinaus haben wir für uns einige Punkte analysiert, bei denen wir noch Verbesserungspotential haben. Das geht über fleißige Trainingsarbeit und absoluten Fokus in den Spielen und da ziehen die Jungs ganz stark mit”, zeigte sich Trainer Michael Lerscht auch vor dem Auftritt in der Schwalbe-Arena zuversichtlich. Verzichten muss der Coach in Gummersbach jedoch eventuell erneut auf einen seiner Linkshänder: Lucas Schneider ist nach seiner Finger-Blessur noch angeschlagen, ob er zum Einsatz kommen kann, entscheidet sich kurzfristig. Die Langzeitverletzten Barwitzki und auch Sorg fallen weiterhin aus. Gespielt wird am Samstag um 18:30 Uhr in der Schwalbe-Arena – also genau an dem Ort, an dem der TuS am 18. Oktober das Pokalduell gegen den Deutschen Meister Rhein Neckar Löwen absolvieren wird.