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Heftige Pleite im Saarland

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Ein schwer zu verdauender Abend für den TuS Ferndorf und seine Fans: Das TuS-Team hat das wichtige Auswärtsspiel bei der HG Saarlouis mehr als deutlich mit 22:34 (14:15) verloren und hat damit auch klar an Boden im Abstiegskampf eingebüßt. Während einige Konkurrenten im Tabellenkeller der 2. Handball-Bundesliga hat ihre Spiele gewannen (Leutershausen, Essen, Hamm), fuhren die Siegerländer frustriert und unverrichteter Dinge wieder zurück, um sich nun auf das zweite Auftreten an diesem Doppelspieltag vorzubereiten: Das Heimspiel am Sonntag (16:30 Uhr) in Kreuztal gegen die TSG Lu-Friesenheim, dem nun schon eine enorme Bedeutung zukommt.


In Saarlouis ist es den Ferndorfer wieder nicht gelungen, Konstanz in die eigene Leistung zu bringen, bzw. gute Ansätze über mehr als eine Hälfte zu strecken. Und das, obwohl das Team von Michael Lerscht einen für diese Situation und dieses Spiel quasi Traumstart hingelegt hatte. Michelin Celestin, Julian Schneider und zwei Mal Jort Neuteboom – und der Gast führte bereits nach fünf Minuten mit 4:1. Elf Minuten waren vergangen, da stand ein 8:3 für den TuS Ferndorf auf der Anzeigetafel – eine starke Ausgangsposition. “Wir haben in den ersten zehn, elf Minuten überragend gespielt. Und dann – Einbruch”, war der sportliche Leiter Mirza Sijaric konsterniert. Es passte danach nur noch wenig bei den Ferndorfern. Leichtfertige Fehler, viele weggeworfene Bälle im Angriff, weniger Zugriff in der Defensive – bis zur Halbzeit blieb der Gast auf Augenhöhe, ging mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine. Und auch aus der Pause kam man noch einigermaßen konkurrenzfähig. Nach 37 Minuten warf Daniel Mestrum das Tor zum 19:18-Anschlusstreffer.

Anschließend jedoch sahen die Spieler und Verantwortlichen der Ferndorfer immer mehr ihre Felle schwimmen – und verloren den Anschluss an die HGS völlig. Über 19:23 und 20:26 ging es bis zum 21:31 und schließlich dem Endstand von 22:34. Mirza Sijaric war restlos bedient und fand klare Worte: “Wir haben die letzten knapp 50 Minuten mit 17 Toren Differenz verloren. Wenn unsere zweite Mannschaft in diesen letzten knapp 50 Minuten gegen Saarlouis gespielt hätte, hätten wir das nicht so hoch verloren. So deutlich muss man das heute einfach mal ausdrücken.” Soll es für den TuS noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Liga geben, ist ein Heimsieg am Sonntag gegen Friesenheim Pflicht.

Torschützen TuS: Celestin (5), Volentics (4), J. Schneider (3), Stojcevski (2), Bettig (2), Mestrum (2), Neuteboom (2), Sartisson (1), Heyme (1),


Fotos: H. Burbach