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Keine Punkte in Thüringen

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Erzielte 10 Treffer in Eisenach – Miroslav Volentics. (Archivfoto: CST-Medien)

Der TuS Ferndorf hat sein Auswärtsspiel zu Beginn der Rückrunde der 2. Handball-Bundesliga knapp verloren. Beim ThSV Eisenach mussten sich die Siegerländer am Samstagabend mit 26:28 (15:14) geschlagen geben und rutschen damit wieder auf den ersten Abstiegsplatz ab. Besonders der Start in die Partie lief dabei zunächst wie nach Wunsch. Marius Kastening hatte beim Stand von 1:0 für die Gastgeber zwar noch einen Siebenmeter verworfen, danach zeigten sich die Ferndorfer jedoch äußerst effektiv. Allen voran Linkshänder Miroslav Volentics, der bis zur 18. Minute sechs von neun TuS-Treffern erzielte und damit maßgeblich zur 9:6-Führung für die Lerscht-Sieben beitrug. Eisenach wurde zum Team-Timeout gezwungen. Doch auch danach traf Volentics: 10:6, die Zeichen standen eigentlich gut für die Gäste aus dem Siegerland.

„In der Phase haben wir wirklich gut verteidigt und einen sehr guten Gegenstoßball gespielt. Daraus resultierte völlig verdient die Führung, das war wirklich gut“, äußerte sich Trainer Michael Lerscht. „Danach gab es ein paar Probleme in der Deckung, das hat dem Gegner in die Karten gespielt – aber wir haben natürlich auch nicht erwartet, dass wir das hier deutlich dominieren oder gewinnen. Es war alles in Ordnung und wir waren gut im Spiel“, so Lerscht weiter. Eisenach spielte nun auch seine individuelle Stärke aus und kam bis zur Halbzeit wieder heran, ging nur mit einem 14:15-Rückstand in der Werner-Aßmann-Halle in die Kabinen. In der zweiten Hälfte gaben nun die Thüringer vor ihrem Heimpublikum den Ton an. Dazu kamen nun gehäuft einige Schiedsrichterentscheidungen, bei denen der TuS meist auf der unglücklicheren Seite stand. „Wir hätten mit diesem Verlauf und diesen Entscheidungen einfach einige Tore mehr Führung gebraucht, so konnten wir heute nicht wirklich einen Sieg holen, das haben im Endeffekt nicht nur wir so gesehen, sondern auch Andere“, haderte Michael Lerscht nach Abpfiff. Nach 47 Minuten führte der ThSV erstmals mit drei Toren (24:21) und brachte diesen Vorteil über 26:22 (50.) schließlich knapp ins Ziel, die beiden letzten Tore von Ferndorfs Andi Heyme und Volentics, der am Ende auf satte 10 Tore kam, nutzten nichts mehr.

Entsprechend enttäuscht aber auch kämpferisch war der Trainer auf der Heimfahrt gestimmt: „Auswärts in Eisenach ist natürlich von der Aufgabe schon eine Hausnummer. Es ist daher doppelt schade, weil wir einfach gesehen haben, dass wir dran waren. Wir wollen die Niederlage nicht schönreden, aber wir werden unsere Schlüsse daraus ziehen und versuchen im nächsten Heimspiel wieder besser und erfolgreicher zu sein.“

Torschützen TuS: Volentics (10/1), Heyme (5), Mestrum (3), Celestin (2), Kastening (2), Stojcevski (1), Schneider, L. (1), Schneider, J. (1), Brauer (1).

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