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Klare Erwartungshaltung vor Auftritt in Rostock

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Tore von Michelin Celestin werden gegen Rostock wichtig sein.

Ein Auswärtsspiel bei einem feststehenden Absteiger – das erwartet den TuS Ferndorf an diesem Wochenende in der 2. Handball-Bundesliga. Die Siegerländer müssen an die Ostsee reisen, um am Sonntag (16:30 Uhr) beim HC Empor Rostock anzutreten. Eine Aufgabe, die aufgrund der Tabellenkonstellation noch einmal an Brisanz gewinnt – denn es dürfte die letzte echte Chance für den TuS Ferndorf sein, Boden im Abstiegskampf gut zu machen bzw. damit zu beginnen, die lebensnotwendigen Punkte zu sammeln. Gegen die bereits abgestiegenen Rostocker erwarten viele Fans einen Sieg, und genau das ist das Gefährliche. “Das wird wirklich schwierig für uns, Rostock hat ja nichts zu verlieren, die können befreit aufspielen”, blickt der sportliche Leiter Mirza Sijaric voraus. Und wird dennoch deutlich, wenn es um die Ausgangslage geht: “Ganz klar, das muss für uns ein Pflichtsieg sein. Über etwas anderes müssen wir nicht sprechen.”


Nach dem punktlosen Wochenende mit zwei Spielen blieb der TuS in der Tabelle der 2. Bundesliga auf dem 18. Tabellenplatz mit fünf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Die Konkurrenz schläft nicht, so hat z.B. der TUSEM Essen sein Duell am Freitagabend bereits gewonnen, die Essener schlugen Konstanz mit 38:34. Gegen den Tabellenletzten besteht also für die Ferndorfer die seltsame Situation, dass man gewinnen muss und dennoch aufpassen muss, den Rostockern nichts zu ermöglichen, da das Team von der Ostsee eben komplett freie Köpfe hat. Es wird also nicht nur auf das sportlich-inhaltliche am Sonntag ankommen, sondern auch die Frage, wie die Einstellung der TuS-Spieler sich darstellt, wird entscheidend sein. Immerhin: Das Hinspiel gewannen die Siegerländer mit 29:26.

Personell fällt bei der Lerscht-Sieben weiterhin ein gut Teil Qualität und Erfahrung aus, denn Uros Paladin, Tim Oliver Brauer und Lucas Schneider können weiterhin nicht im Kader sein. Andy Heyme ist angeschlagen (Knieprobleme), wird aber zumindest wohl Kurzeinsätze bestreiten können. Beim Gegner macht man sich wohl zum fast letzten Mal Hoffnung auf den ersten Zweitliga-Sieg in 2017, der HCE hat nämlich tatsächlich seit elf Niederlagen und einem Unentschieden das Gefühl des Gewinnens nicht mehr genießen dürfen. Aufbauspieler Kevin Lind dürfte bei Rostock wieder einsatzbereit sein, Linksaußen Michael Höwt ist grippekrank.