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Lange Auswärtsfahrt für TuS

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Auch in Dessau ist wieder eine konzentrierte Leistung gefordert, um Punkte mitzubringen (Archivbild: H.Burbach)

Nach der ersten Saisonniederlage geht es am Sonntagabend in der 2. Bundesliga weiter: Um 17 Uhr empfängt der Dessau-Roßlauer HV die Siegerländer in der Anhalt-Arena. Die beiden Teams kennen sich aus gemeinsamen Zweitliga-Zeiten, aktuell steht der TuS jedoch dank des hervorragenden Starts in die Spielzeit um einige Plätze besser da. Während Ferndorf mit 7:3 Punkten auf Platz vier rangiert, haben die „Biber“ genannten Dessauer mit zwei Siegen und drei Niederlagen aktuell Rang 14 inne.

Der TuS Ferndorf hat die Niederlage in Balingen analysiert und zu Beginn einer erneut intensiven Trainingswoche kurz aufgearbeitet – ohne sich zu lange damit aufzuhalten. „Das war kein Beinbruch für uns, wir haben uns damit nicht länger aufgehalten, als für eine gute Aufarbeitung nötig war und dann haben wir uns wieder auf die anstehenden Aufgaben fokussiert, immerhin steht uns beginnend mit dem schweren Spiel in Dessau eine englische Woche bevor“, erklärt Michael Lerscht, Trainer des TuS Ferndorf.


Der Dessau-Roßlauer HV wird für die Mannschaft von Michael Lerscht eine harte Nuss werden: Beide Siege in dieser Spielzeit hat der HV zuhause in der Anhalt-Arena eingefahren – einen davon gegen den aktuellen Tabellenführer aus Essen. Doch die Ferndorfer wissen bereits, wie man dort gewinnt: Im Jahr 2016 holten die Rot-Weißen dort einen Auswärtserfolg (33:30). „Uns erwartet in Dessau eine Mannschaft, die sehr auf den Gegenstoß fokussiert und sehr risikobereit ist“, so Lerscht. „Die spielen schon mit einem hohen Bewusstsein, den Gegner bestrafen zu wollen. Die beiden offensiven Halben sind starke Schützen und sie haben eine gute Organisation in der Mitte. Die werden alles daran setzen, die Punkte zuhause zu behalten – gerade nach der etwas deutlicheren Niederlage in Hamburg“, warnt Lerscht.

Bester Torschütze der Gastgeber ist Rückraumshooter Daniel Zele, der bisher 22 mal getroffen hat. Beim HV fallen am Sonntag nur die beiden Langzeitverletzten Max Scheithauer und Jonas Hönicke aus, der Rest des Kaders ist einsatzbereit. Trainer Uwe Jungandreas hat vor der Partie eindrücklich vor dem TuS Ferndorf gewarnt: „Der TuS Ferndorf hat einen bärenstarken Saisonauftakt mit drei klasse Siegen hingelegt. Sie gewinnen zu Hause gegen den VfL Lübeck-Schwartau und den ASV Hamm und konnten sich in Hamburg überzeugend durchsetzen. Es ist ein eingespieltes Team, mit einer extrem kompakten Abwehr, guter Torhüterleistung sowie einem individuellen und zweikampfstarken Angriffsspiel“, so der Coach des Gegners.

Die Halle in Dessau wird wohl voll und auch laut werden, die Ferndorfer können sich aber sicher wieder auch auf Unterstützung aus den eigenen Reihen verlassen. Die mitreisenden Fans werden bei den Siegerländern nach wie vor Jan Wicklein vermissen, ansonsten dürfte der gleiche Kader wie in Balingen auf der Platte und dem Spielberichtsbogen stehen.