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Mit Fan-Unterstützung nach Ostwestfalen

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Auch die Tore von Julian Schneider werden in Ostwestfalen wichtig sein (Foto: H. Burbach)

Bisher mit einer beinahe weißen Weste sind die Handballer des TuS Ferndorf durch die Saison der 3. Liga West gesegelt. Auch am fünften Spieltag möchte das Team aus dem Siegerland diese Bilanz ausbauen und am besten den Platz an der Sonne, den man seit Start der Spielzeit inne hat, verteidigen. Die Aufgabe hat es jedoch in sich: Am Samstagabend um 19:30 Uhr sind die Ferndorfer bei der HSG Lemgo II, der zweiten Mannschaft von Bundesligist TBV Lemgo zu Gast. Die Ostwestfalen stehen derzeit zwar “nur” auf dem 13. Tabellenplatz, doch warnt TuS-Coach Michael Lerscht vor der Spielstärke der Gastgeber – noch dazu ist wie immer bei Zweitvertretungen nicht abzusehen, wer von den Profis noch als Verstärkung beim Ferndorfer Gegner aufläuft. Für Aufsehen sorgte Lemgo unter anderem am zweiten Spieltag, als man die körperlich starken Auricher deutlich schlug. “Das ist eine gut ausgebildete Mannschaft mit jungen, dynamischen Spielern, noch dazu spielen sie in einer kleinen Halle – die Aufgabe wird nicht einfach. Ich freue mich, dass es Anzeichen gibt, dass wieder zahlreiche Fans des TuS uns begleiten wollen und wir auf deren Unterstützung bauen können”, so Lerscht.

Der TuS Ferndorf wird also den Gegner am Samstagabend keinesfalls unterschätzen, hat aber auch selbst wenig Grund, das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen. Zu überzeugend waren dafür die bisherigen Auftritte von Rottschäfer und Co in dieser Saison. Alleine die aktuelle Form von Sommer-Neuzugang und -Rückkehrer Jonas Faulenbach, der 25 Tore in drei Spielen beisteuerte, spricht für sich. Hinzu kommt die starke Stabilität in der Defensive und dem Zusammenspiel zwischen Abwehr und den beiden guten Torhütern Kai Rottschäfer und Lucas Puhl. Personell fallen mit Moritz Barwitzki und Michel Sorg weiterhin die beiden Langzeitverletzten aus, Branimir Koloper ist nach seinem grippalen Infekt noch nicht wieder bei 100%, ebenso wie Kevin John (Adduktorenzerrung), die beiden dürften jedoch zumindest teilweise einsatzfähig sein.

Trainer Michael Lerscht wies auch vor dem fünften Spiel in dieser Saison noch einmal darauf hin, dass es für seine Mannschaft vor allem um Weiterentwicklung gehe. “Natürlich kann man nach vier Siegen und vor allem der Art und Weise, wie wir gespielt haben, nicht sagen, dass wir etwas grundlegend falsch machen. Ganz und gar nicht. Aber es gibt eben auch noch einige Dinge, die wir uns unter der Woche als Aufgabe vornehmen und an denen wir hart arbeiten”, so Lerscht. “Zum Beispiel treffen wir zu wenig nach Tempo-Gegenstößen, die Wellen müssen wir besser ausspielen und effektiver nutzen”, nannte der 33-Jährige als Beispiel.