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Sieg durch Teamleistung am Tag der Einheit

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Große Freude nach dem Sieg gegen Elbflorenz (Foto: H.Burbach)

Der TuS Ferndorf hat in der Zweiten Bundesliga erneut Mentalität und Teamgeist gezeigt und zwei weitere wichtige Pluspunkte eingefahren. Das Team von Trainer Michael Lerscht gewann am Mittwochabend in der englischen Woche zuhause in Kreuztal gegen Tabellenschlusslicht HC Elbflorenz mit 23:21 (9:10). Dabei präsentierten sich die Gäste aus Dresden in starker Form und verkauften sich über die gesamten 60 Minuten teuer. Vor allem die HC-Verteidigung hatte es dabei in sich. Die 1080 Zuschauer in der Stählerwiese sahen dementsprechend eine Heimmannschaft, die sich im Angriff extrem schwer tat. Wie schwer, ließ sich nach rund 20 Minuten an der Anzeigetafel ablesen: Magnus Neitsch, für den immer noch angeschlagenen Moritz Barwitzki auf Linksaußen, hatte getroffen – es war der 5:5-Ausgleich gewesen. „Der Gegner hat uns alles abverlangt, ich fand Elbflorenz hat extrem gut Abwehr gespielt und uns ein ums andere Mal vor Probleme gestellt“, lobte TuS-Coach Michael Lerscht im Nachhinein die Sachsen.

Kopf an Kopf ging es in der ersten Hälfte weiter, eine unglückliche Situation kurz vor der Halbzeitsirene brachte dann statt der Ferndorfer Führung sogar den Rückstand. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir es nur als Team schaffen, dass wir gemeinsam kämpfen müssen. Das ist ja ohnehin eine unserer großen Stärken, aber gegen einen so kompakten Gegner ist das nochmal umso wichtiger“, erklärte Lerscht. In Halbzeit Zwei sah die Stählerwiese in Kreuztal dann einen tapfer kämpfenden Gast sowie eine Mannschaft aus Ferndorf, die am Ende wieder durch eine starke Willensleistung die Nase vorne behielt. Waren Lukas Zerbe und Moritz Barwitzki zuvor noch mit Siebenmetern gescheitert, traf Julius Lindskog Andersson nun gnadenlos. Nicht nur von der Marke, sondern auch aus dem Feld war der Schwede erfolgreich und kam immer wieder mit wichtigen Toren durch. Umso bitterer, dass er kurz vor Schluss verletzt ausgewechselt werden musste, die Ferndorfer hoffen darauf, dass sich die Knöchelverletzung als weniger dramatisch herausstellt.

Andersson hatte sowohl zum 18:18 (51. Minute) getroffen, als auch zum 20:18 (53.) – und freute sich mit den Zuschauern nur eine Minute später über das 21:18 durch Julian Schneider in Unterzahl. Es war die erste Drei-Tore-Führung für die Hausherren überhaupt, und das fünf Minuten vor dem Ende. Faulenbach mit dem wichtigen 22:20 und schließlich Zerbe sorgten für den Endstand von 23:21. „Es hätte in der zweiten Halbzeit auch anders ausgehen können“, so Lerscht, „aber ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment für den Kampf und den Willen machen. Wir müssen nun schnell regenerieren und können am Samstag etwas entspannter nach Rimpar fahren.“

TuS Ferndorf: Andersson (6/3), Wörner (4), Faulenbach (4), Zerbe (2/1), J. Schneider (2), Barwitzki (1), Müller (1), Neitsch (1), Rink (1), L. Schneider (1).


Fotos: H.Burbach