lindenschmidt
krombacher
sparkasse
georg
volksbank
quast

Spitzenspiel bei Bayer wirft Schatten voraus

0

Auch die Treffer von Marijan Basic werden am Sonntag wichtig sein (Archivfoto:H.Burbach9

Und wieder wartet ein Spitzenspiel auf den TuS! Nachdem die Ferndorfer Handballer bereits am vergangenen Wochenende den zu diesem Zeitpunkt Tabellenzweiten Krefeld empfangen und geschlagen haben, müssen sie diesmal zum Topspiel auswärts antreten. Am Sonntag um 17 Uhr findet in Dormagen das Gipfeltreffen der 3. Liga West statt, wenn der TSV Bayer den TuS aus Ferndorf empfängt. Sieben Spiele sind in der Spielzeit absolviert, noch immer thronen die Siegerländer verlustpunktfrei an der Spitze. Dormagen, vor der Saison selbsterklärter Favorit auf den Aufstieg, ist also die nächste richtig große Aufgabe für die Mannschaft von Michael Lerscht.

Der Trainer kann sich bisher ergebnistechnisch nicht beschweren, mit 209 Toren (zweitbester Angriff) und nur 146 Gegentoren (mit Abstand beste Abwehr) stellen seine Spieler nach 14:0 Punkten zurecht das Nonplusultra der Liga dar. Doch die Gastgeber am Sonntag sitzen dem TuS im Nacken, 12:2 Punkte hat Bayer bisher gesammelt, nur gegen Krefeld musste sich das Team von Ulli Kriebel geschlagen geben. Die Bayer-Mannschaft ist dabei eine echte Tormaschine, stellt mit 214 Treffern den besten Abgriff der Spielklasse und hat das zuletzt beim beeindruckenden 39:24 (!)-Auswärtssieg in Lemgo unter Beweis gestellt.

Zahlen, Fakten und auch die Erwartungen – alles deutet auf das Spitzenspiel der Liga hin, das jedoch eben auch nur ein Meisterschaftsspiel von 30 sein wird, und so geht der TuS auch in die Partie. „Wir wissen, welche große Aufgabe der Gegner darstellt. Dormagen hat eine dynamische, starke Truppe, die völlig zurecht in der Spitzengruppe der Liga mit dabei ist. Aber wir haben uns wie auf jedes andere Spiel und jeden anderen Gegner auch professionell vorbereitet und nichts Besonderes gemacht, nur weil von der Tabellenkonstellation der Erste gegen den Zweiten spielt“, beruhigt Michael Lerscht die Gemüter. Dass es unter anderem in den letzten Auftritten seines TuS immer wieder Phasen gab, in denen Verbesserungspotential zu erkennen war, ist natürlich auch dem Trainer nicht entgangen. So erzielten die Ferndorfer im Heimspiel gegen Krefeld, die den TuS vor allem mit einer beweglichen, kompakten Deckung forderten, erst nach 13 Minuten ein Tor – ein Umstand, den man sich am Sonntag in Dormagen sicher nicht erlauben kann. Denn die Aufholjagd und schließlich das kraftraubende Drehen des Spielverlaufs gegen Krefeld ist auf diesem Niveau nicht beliebig wiederholbar.

„Natürlich wünschen wir uns eine bessere Anfangsphase. Ein guter Spielstart ist in jeder Partie wichtig. Wir werden alles dafür tun, dass wir am Sonntag in Dormagen von Anwurf an voll da sind“, so Lerscht, der zusammen mit seiner Mannschaft sicher wieder auf eine Menge mitgereister Ferndorfer Fans zählen kann. Was die personelle Situation betrifft, sieht es beim TuS gut aus – bis auf die beiden Langzeitverletzten Moritz Barwitzki und Michel Sorg dürfte Lerscht aus dem Vollen schöpfen können.

Weitersagen.