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Starker TuS trotzt Rimpar lange

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Leon Sorg erzielte in seinem ersten Zweitligaspiel vier Tore (Foto: H.Burbach)

Mit einer ansehnlichen Leistung hat sich der TuS Ferndorf im Heimspiel der zweiten Bundesliga gegen den Tabellenzweiten DJK Rimpar Wölfe verkauft. Vor rund 700 Fans in der Sporthalle Stählerwiese in Kreuztal hatten die Gastgeber aus Ferndorf lange gegen den Favoriten und Aufstiegskandidaten geführt, mussten dann jedoch am Ende noch mit 26:29 (16:12) eine Niederlage hinnehmen.

Miz zahlreichen personellen Ausfällen war der TuS in die Partie am Samstagabend gegangen – doch der Plan, jungen Kräften Einsatzzeit zu geben, war ohnehin gefasst. Deshalb gab es für die Nachwuchsspieler wie Leon und Michel Sorg sowie Mattis Michel die Chance, sich im Heimspiel gegen eine der besten Mannschaften der zweiten Liga zu beweisen. Und das taten sie. Gemeinsam mit den Teamkollegen des TuS legten sie los wie die Feuerwehr, führten rasch durch zwei Schneider-Tore mit 2:0 und behielten in der ersten Halbzeit konsequent die Oberhand. Über 6:3 (11.) und 13:9 (25.) ging es bis zur 16:12-Halbzeitführung, den sechzehnten Treffer hatte Leon Sorg erzielt. Der junge Mann, vor zwei Wochen noch mit den Youngster Verbandsligameister geworden, warf im gesamten Spiel vier blitzsaubere Tore und zeigte, warum unter anderem ihm die Zukunft gehört. Auch Mattis Michel (drei Tore am Kreis) sammelte erneut jede Menge Sympathiepunkte und Anerkennung bei den Zuschauern.


Doch nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste – die noch jeden Punkt im Kampf um den Aufstieg benötigen – Schritt für Schritt besser ins Spiel und näher an den TuS heran. In der 41. Minute warf Julian Bötsch den 18:18-Ausgleich und die Wölfe schnupperten an der Zwei-Punkte-Beute. Ferndorf wehrte sich tapfer, es gelang durch Julian Schneider (am Ende mit sieben Toren bester Werfer) sogar noch einmal die 20:19-Führung – doch schließlich musste man dem individuell insgesamt besser und vor allem breiter besetzten Kader der Gäste Tribut zollen. Rimpar zog vorbei und brachte die Partie am Ende mit drei Toren Vorsprung nach Hause.

„Am Ende hat ein wenig die Power und sicher auch die Wechselmöglichkeiten gefehlt, um gegen eine Mannschaft wie Rimpar hier einen oder sogar zwei Punkte mitzunehmen. Ich bin sehr zufrieden, wie wir das hier heute gespielt haben, am Ende hat Brustmann uns einige Freistellungen weggeholt und damit auch das Pendel in die Seite der Wölfe ausschlagen lassen. Wenn man sieht, dass wir phasenweise mit vier, fünf oder sechs Spielern auf der Platte standen, die entweder hier ausgebildet wurden oder schon echte Ferndorfer sind – das war für das Ferndorfer Fan-Herz sicher eine klasse Sache und macht jede Menge Mut für die Zukunft“, so Trainer Michael Lerscht als Fazit.

Torschützen TuS: J. Schneider (7/6), Celenstin (5), L. Sorg (4), Barwitzki (3), Michel (3), John (2), Volentics (2).


Alle Fotos: H. Burbach

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