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TuS Ferndorf vor Highlight in Hamburg

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Alles geben an der Elbe. (Foto:H.Burbach)

Mit dem Gegner im dritten Saisonspiel wartet einer der ganz großen Namen im Deutschen Handball auf den TuS Ferndorf – immer noch. Denn auch, wenn der HSV Handball aus Hamburg durch zahlreiche sportliche und wirtschaftliche Turbulenzen gehen musste und zuletzt aus Liga 3 wieder aufstieg, zieht der Name immer noch – findet auch Ferndorfs Coach Michael Lerscht: “Ich denke, vor dem Hintergrund, dass dies das erste Heimspiel für den HSV in der zweiten Liga ist, wird der Zuschauer-Zuspruch in Hamburg riesig sein. Der Name des Vereins ist in unserer Sportart ein ganz großer, da können wir uns sicher auf ein tolles Duell freuen.”


Die Stimmung dürfte also bei allen Beteiligten obenauf sein, wenn am Sonntag um 15 Uhr an der Elbe die Partie angepfiffen wird. Die Tabellenkonstellation ist am Anfang der Saison wenig aussagekräftig, vor allem, weil manche Teams schon drei, andere (wie eben der HSV) erst ein Spiel absolviert haben. Dass der Club von Torsten Jansen derzeit also auf dem 18. Platz steht, wird sicher nicht der eigentlichen Stärke der Hanseaten gerecht.

Und auch bei den Siegerländern, die mit einem Unentschieden und einem fulminanten Sieg in die Spielzeit und den Kampf um den Klassenerhalt gestartet sind, muss sich in den kommenden Partien noch zeigen, wieviel diese 3:1 Punkte wert sind und welche Leistung das Team konstant auf die Platte bringen kann. Lerscht dazu: “Es sieht wirklich gut aus, was wir im Training machen, die Jungs arbeiten sehr hart und wir bekommen vieles in Automatismen umgesetzt. Ich habe den Spielern aber auch gesagt, dass nichts so vergänglich ist wie der Erfolg von gestern. Das bedeutet: Der Sieg gegen Schwartau ist passé. Wir fokussieren uns jetzt voll auf die Aufgabe in Hamburg und wollen dort schauen, was möglich ist.”

Klar ist auf jeden Fall, dass neben der sportlichen Herausforderung ein Auftritt in Hamburg beim Championsleague-Sieger von 2013 auch für die Spieler eine Besonderheit darstellt. “Man hört im Vorfeld dann schon, wieviele Karten und Dauerkarten in Hamburg verkauft werden – da wird eine klasse Stimmung sein. Das sind Spiele, auf die freut man sich als Spieler. Ganz klar”, beschreibt Jonas Faulenbach die Ausgangslage.

Nach wie vor wird beim TuS personell Jan Wicklein ausfallen, die Siegerländer hatten mit einigen Verletzten zu kämpfen, so war Julian Schneider ja länger ausgefallen, auch Moritz Barwitzki hatte im letzten Spiel eine Blessur davongetragen. Wer letztendlich in Hamburg dabei sein kann, wird sich wohl auch kurzfristig entscheiden.