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TuS will offensiv noch besser werden

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Auch auf die Torleute wird es in Longerich wieder ankommen. (Archivfoto)

Getreu dem Motto: “Das nächste Spiel ist immer das schwerste” geht es für den TuS Ferndorf am kommenden Samstag um 18 Uhr in der 3. Liga West weiter. Und es ist tatsächlich eine echte Herausforderung, die auf das Team der Siegerländer wartet: Die Lerscht-Truppe ist beim Longericher SC zu Gast und damit bei einem der Top-Teams der Liga, auch, wenn die Kölner derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz stehen. 23:13 Punkte bei elf Siegen sprechen für sich, der LSC kann für jede Mannschaft in der 3. Liga West gefährlich werden. Erfahren musste das zuletzt die HSG Lemgo II, gegen die Longerich am vergangenen Wochenende mit 28:22 gewonnen hat. Dabei wurde die mannschaftliche aber vor allem auch individuelle Offensivstärke des LSC deutlich. Alleine Benjamin Richter, der agile Mittelmann, kam in dieser Partie auf 13 Treffer (davon vier Siebenmeter). “Die Mannschaft ist gefährlich bei Gegenstößen, da müssen wir unser bestes Rückzugverhalten an den Tag legen. Und neben Richter agiert der LSC mit körperlich starken Spielern auf den Halbpositionen, zu denen jetzt auch Marian Dahlke dazukommt, der war in unserem Hinspiel noch nicht dabei”, erinnert TuS-Coach Michael Lerscht noch einmal an die Gefährlichkeit des Gegners.

Und wenn er an die Offensivstärke der Kölner gemahnt, dann sicher auch mit einem gewissen Hintergedanken. Dass dies nämlich ein Aspekt in seiner eigenen Mannschaft ist, der durchaus noch Verbesserungspotential birgt. Die nackten Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache: Mit nur 365 Gegentoren in 18 Spielen stellt Ferndorf die mit weitem Abstand beste Defensive der Liga. Weniger deutlich wird der Vorsprung in der Offensive, hier gibt es mit GWD Minden II sogar eine Mannschaft, die mehr Tore als die Siegerländer geworfen hat (544 zu 530). Kein Wunder also, dass auch im Training und in der jeweiligen Spielvorbereitung die Offensive, gerade auch der Positionsangriff, weiter ein wichtiges Thema bleibt – trotz der bisher makellosen Punkteausbeute von 18 Siegen in 18 Spielen.

Personell haben die Ferndorfer eine eher “gebrauchte” Woche hinter sich… mehrere Spieler musste sich kurze Auszeiten in der Trainingswoche nehmen, um Krankheiten oder kleine Blessuren auszukurieren und größeren Verletzungen vorzubeugen. So könnte dann die Kaderzusammenstellung für Samstag auch eventuell die eine oder andere Überraschung bergen und sich wohl auch erst kurzfristig entscheiden.