lindenschmidt
krombacher
sparkasse
georg
volksbank
georg
quast

Volle Konzentration im Liga-Alltag

0

Auch die Torhüter werden wieder ein wichtiger Aspekt im Heimspiel gegen Habenhausen (Archivfoto: H.Burbach)

Liga-Alltag statt Pokal-Highlight. Für die Mannschaft des TuS Ferndorf steht am Samstagabend (19:30 Uhr) das Pflichtspiel in der 3. Liga West gegen den ATSV Habenhausen auf dem Programm. Ein Spiel, das ungleich weniger Flair und “Highlight”-Charakter versprüht, als es das DHB-Pokalspiel am Mittwoch noch getan hat, in dem sich der TuS auf und neben der Platte bei der nur Vier-Tore-Niederlage gegen den Deutschen Meister Rhein Neckar Löwe hervorragend verkaufte. Nun also wieder 3. Liga. Und da wirkt das Spiel auf dem Papier wie eine ganz klare Angelegenheit: Der ungeschlagene, verlustpunktfreie Spitzenreiter empfängt den noch sieglosen Aufsteiger vom Tabellenende. Dass gerade solche Spiele für die vermeintlich klaren Favoriten Stolpersteine werden können, hat der Sport bereits dutzendfach belegt.


Gewarnt dürften die Ferndorfer Pokalhelden also sein, wenn nicht durch eigene Erkenntnis, dann auf jeden Fall durch Trainer Michael Lerscht, der bereits ab Donnerstagmorgen wieder voll im Ligamodus war und den Gegner Habenhausen auf dem Schirm hatte. Hinzu kommt, dass beim charakterstarken Team von Trainer Michael Lerscht niemand befürchten muss, dass den Jungs die Schwalbe-Arena zu Kopf gestiegen ist, im Gegenteil. “Das Spiel gegen die Löwen war eine klasse Sache, die wir uns verdient haben, aber es war ja sportlich nicht zu erwarten, dass wir uns dort für die nächste Runde qualifizieren. Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die nächste Aufgabe, und die heißt Habenhausen und die werden wir mit Sicherheit nicht unterschätzen”, so Michael Lerscht.

Zumindest eins dürfte für Samstagabend jedoch klar sein: Der TuS wird die Rolle des Favoriten nicht ablegen können – wird dies aber auch nicht wollen. Zu konzentriert und souverän aber eben auch bodenständig waren bisher die Leistungen, vor allem zuletzt gegen die beiden ärgsten Verfolger Krefeld und Dormagen. Der Gegner nun gibt zum ersten Mal seine Visitenkarte in der Stählerwiese ab. Die Gäste aus dem Bremer Stadtteil Obervieland warten noch auf ihren ersten Saisonsieg, haben bisher ein Unentschieden geholt und sieben Niederlagen kassiert. Mit -56 Toren im Torverhältnis stellen sie derzeit zwar die schlechteste Abwehr der Liga, doch hat das Team von Trainer Marc Winter immerhin mehr Treffer erzielt als der TV Korschenbroich und der OHV Aurich. Besonders die Brüder Björn und Mirco Wähmann sind aus dem Rückraum als treffsicher bekannt und belegen vordere Plätze in der Torschützenliste der Liga.