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Weiterhin konzentriert und fokussiert

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Auch Jan Wörner wird Trainer Michael Lerscht gegen Ahlen zur Verfügung stehen (Foto: H.Burbach)

Der TuS Ferndorf empfängt im 26. Spiel der laufenden Drittliga-Saison am Samstagabend (Anstoß wie gewohnt um 19:30 Uhr) die Ahlener SG. Zwei Wochen hatte der TuS nach der rauschenden Meisterfeier in Burscheid Zeit, sich zu erholen, runterzukommen, sich neu zu fokussieren und die letzten Auswirkungen der Partys aus den Körpern zu bekommen – und die haben sie genutzt. Am Samstagabend steht mit dem Heimspiel gegen die ASG immerhin die nächste Aufgabe im Liga-Alltag an. Und weder das Team noch der Trainer wollen die Spielzeit einfach auslaufen lassen – von Wettbewerbsbeeinflussung ganz zu schweigen. Und so wird der TuS auch gegen die Gäste aus dem westfälischen Münsterland Vollgas geben. Das ist auch nötig, immerhin hat sich der Gast von einem Abstiegskandidaten in der Premierensaison (Klassenerhalt erst am letzten Spieltag) zu einem guten Drittliga-Team entwickelt, das derzeit auf Platz Neun steht und mit Mattes Rogowski einen überragenden Einzelkönner auf der Platte hat. Der Rechtshänder und Kapitän liegt auf Platz Zwei der Liga-Torjägerliste (156 Tore) und hat alleine beim letzten Spiel gegen Lemgo 15 Mal eingenetzt.

Für die Mannschaft von Michael Lerscht beginnen nun die letzten Spiele in dieser 3. Liga und damit auch die Möglichkeit, bereits vorzugreifen auf das kommende Jahr. Das eine oder andere wolle man schon noch einstudieren und es gäbe durchaus Dinge, an denen schon zu arbeiten sei, ließ Lerscht verlauten. Es wäre auch nicht das Ding des 34-Jährigen, diese Möglichkeiten ungenutzt zu lassen. Immerhin wird ein Großteil des Teams auch im kommenden Jahr im Trikot des TuS auflaufen und je mehr man Dinge wie z.B. eine Abwehr-Alternative zur starken 6:0-Deckung bereits automatisieren kann, umso besser. „Wir machen diese Spiele nun aber nicht zu irgendwelchen Sandkasten-Versuchen“, klärt Lerscht direkt auf, „im Gegenteil: Wir sind Sportler und wollen jedes Spiel gewinnen, daran hat sich auch mit dem Titelgewinn nichts geändert. Es kann uns jeder glauben, wenn wir sagen, dass wir die verbleibenden Partien ebenso konzentriert und fokussiert angehen wie zuvor. Der Gegner ein sehr robuster, Ahlen spielt eine gute Deckung, manchmal 6:0, manchmal 5:1 und sie haben mit Björn Wiegers einen klasse Kreisläufer. Da sind wir voll gefordert.“

Personell kann Lerscht am Samstagabend auch wieder auf Jan Wörner zurückgreifen, der nicht von seinem Stammverein TV Hüttenberg „in Beschlag“ genommen wird. Auch Leon Sorg und Linus Michel, die beiden Nachwuchsspieler, die normalerweise im Oberligateam zum Einsatz kommen, werden wohl im Kader sein.

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