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TuS Ferndorfer II mit Niederlage ins nächste Jahr

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Sechs Treffer von Leon Sorg reichten nicht für etwas Zählbares (Foto: J.Klein)

Besser als befürchtet zog sich die zweite Mannschaft bei LIT Tribe Germania in Nordhemmern aus der Affäre, hatte sich folgerichtig wenig vorzuwerfen. Angesichts des eklatant dünn besetzten Kaders mit lediglich acht (!) Feld-, ergo nur zwei Auswechselspielern, fiel die Niederlage im nordöstlichsten Zipfel NRW`s knapp aus. Deshalb war Trainer Michael Feldmann auch durchaus stolz auf sein Team: „Wir haben sehr ordentlich gespielt und es geschafft, den Gegner zum Schwitzten zu bringen.“
 Die Spielgemeinschaft musste in der ersten Halbzeit alles an Personal aufbieten, um den frisch und respektlos beginnenden TuS nicht davoneilen zu lassen. Denn Ferndorf stieg stark in die Partei ein, führte nach gut zehn Minuten mit 6:4, wenig später mit 8:6 durch Leon Sorg, Torwart Jan-Niklas Broszinski und die Abwehr machten ihre Sache bis dahin richtig gut. Das 9:9 durch Linus Michel sollte der letzte Gleichstand für die Nordsiegerländer gewesen sein, lag der hohe Favorit zur Pause mit 12:10 vorne. Diesen kleinen Abstand hielt der Außenseiter bis zum 14:16 aus seiner Sicht, doch dann zog der Gastgeber binnen weniger Minuten unwiderstehlich auf 23:14(47.)davon. Dem hatte der Drei-Mann-Rückraum des TuS nur noch sporadisch etwas entgegenzusetzen, hielt die Niederlage aber dank des unerschütterlichen Kampfgeistes in Grenzen. Hätten die Gäste nicht drei Siebenmeter verworfen und von der Rechtsaußenposition größere Effektivität bewiesen, wäre es wohl noch knapper geworden. Aber Feldmann musste auch einräumen: „ Für einen Sieg kamen wir nicht in Frage. Nordhemmern ist nicht unsere Kragenweite.“

LIT Tribe Germania – TuS Ferndorf II 27:20
TuS Ferndorf II:
Hottgenroth, BroszinskiHaupt (1), Siegle, Dischereit (4),  von Mende(1), Sorg (6/1),  Klein(4/1), Ronge(1/1),  L.Michel(3),   

Quelle: WR


Fotos: J.Klein