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Youngsters haben es in eigener Hand

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Großer Jubel bei den TuS Youngsters nach dem Sieg gegen Bergkamen

Durch den 25:21-Sieg gegen Bergkamen kann der TuS Ferndorf II nun aus eigener Kraft den Aufstieg in die Oberliga schaffen.

Die Handball-Verbandsliga steht vor einem dramatischen Saison-Endspurt! Nach dem überzeugenden 25:21-Sieg gegen Bergkamen haben es die Grünschnäbel des TuS Ferndorf II sogar in der eigenen Hand, die Sensation, sprich den Aufstieg in die Oberliga, zu schaffen. Tabellenführer Haltern/Sythen, am Samstag nächster TuS-Gegner im absoluten Spitzen- und vorgezogenen Endspiel um den Aufstieg, und der bisherige Rangzweite Schalke mussten sich mit Unentschieden begnügen.

Der RSVE Siegen schickte derweil die HSV Plettenberg/Werdohl beim 40:22-Triumph im Lenne-Sieg-Derby endgültig in die Landesliga, kann aber in den Aufstiegskampf nicht mehr entscheidend eingreifen.

Hätten die TuS-Fans einen Hut getragen, man hätte ihn als Respekt vor der Leistung des jüngsten Teams der Liga ziehen müssen. Mit einer beeindruckenden Abwehrstrategie und einem kühlen Kopf rang das Team von Michael Feldmann den bislang punktgleichen Aufstiegsfavoriten HC TuRa Bergkamen nieder und ist jetzt mittendrin in der Verlosung.

Der Ferndorfer Sieg war in allen Belangen verdient, denn nur beim 2:2 waren die Gäste kurz auf Augenhöhe. Trainer Michael Feldmann hatte mit seiner 4-2-Deckung die richtige Taktik gefunden, wurde der HC-Angriff mit den gefürchteten Pascal Terbeck und Florian Schösse an die Kette gelegt. Zwar lief es im Angriff zeitweise nicht optimal, dennoch bauten die TuS-Youngster die zunächst knappe Führung, auch begünstigt durch die eine oder andere wohlwollende Schiedsrichter-Entscheidung, auf 10:6 (21.) und 12:8 (Halbzeit) aus.

Feldmanns Devise, „sich weh zu tun und konsequent zu bleiben“, setzte seine Mannschaft auch in den zweiten 30 Minuten fort. Vor dem auf gutem Niveau bleibenden Torwart Richard Meinike leistete die noch offensiver ausgerichtete Abwehr Schwerst- und Laufarbeit, nahm damit Terbeck und Co. endgültig die Lust und die Kreativität. Als Mattis Michel den Gegenstoß zum 17:11 (41.) setzte, war der erste Sechs-Tore-Vorsprung perfekt.

Würden die Kräfte reichen? Im Hinspiel folgte nach klarer Führung in der Endphase noch der Einbruch, doch am Samstag blieb Ferndorf in jeglicher Hinsicht stabil. Zwar liefen mehrere Angriffe in Folge ins Leere, scheiterte Kai Ronge beim 22:18 vom Siebenmeterpunkt an Kevin Stork und verkürzte Philipp Ostermann auf 19:22 (57.), doch den Sieg ließ sich Ferndorf nicht mehr rauben. In Unterzahl gelang Leon Sorg das 23:19, warf Florian Schösse einen Strafwurf neben das Tor und erhöhte Mattis Michel bei doppelter Unterzahl auf 24:19 – das war’s.

„Wille und Kampfbereitschaft waren überragend. Das Highlight in Haltern haben sich die Jungs verdient“, lobte Michael Feldmann.

TuS Ferndorf II – HC TuRa Bergkamen 25:21 (12:8).

TuS Ferndorf II: Meinicke, Keuper – Irle, Klein, Haupt, M. Sorg (2), F. Schneider, Dischereit (1), M. Michel (6), L. Sorg (6/1), Ronge (6), Pfeil (3), Paul (1).

Quelle: wp.de
Redakteur: Lutz Großmann


Alle Fotos: H.Burbach

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