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mA: Wie Phönix aus der Asche

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Der TuS Ferndorf reiste zu Sparta Münster, kam gut ins Spiel und führte in der 6. Minute nach einem Tor von Leon Baust 3:1. Danach verloren wir völlig den Faden, es schlichen sich zu viele unkonzentrierte Aktionen ein. Technische Fehler und Fehlwürfe prägten das Ferndorfer Spiel beim Tabellenführer. Die Münsteraner zogen ihr Ding durch und wir hatten dem wenig entgegenzusetzen. Zudem haderten wir mit den Schiris, aber das zog sich bis zum Spielende durch.
Trotzdem trat unsere Mannschaft als kompaktes Team auf, jeder kämpfte für jeden, ihre Fehler erkannten sie selbst, da „meckert“ auch niemand innerhalb der Mannschaft rum. Man baut sich gegenseitig auf und das macht auch eine Mannschaft aus, sie wirken zudem erwachsener und sind sicherlich auf dem richtigen Weg.
Zur Halbzeit ging man mit einem 16:10 in die Kabine und heraus kamen Jungs, die sich sicherlich vorgenommen haben alles besser zu machen.Aber es lief alles wie in der 1. HZ, es klappte nicht viel, die Münsteraner schienen uns den Zahn gezogen zu haben. Die Krönung kam dann mit der 37. Minute, da lagen wir mit 22:13 hinten, unaufholbare 9 Tore Vorsprung hatte der Gastgeber, alles andere als ein Debakel konnte man sich nicht mehr vorstellen. In der 44. Minute haben wir beim 25:18 auf 7 Tore verkürzt. Und dann kam er, wie „Phönix aus der Asche“, der TuS Ferndorf. Lukas Trojak im Tor, der bis dahin keinen guten Tag erwischt hatte, wehrte einen Ball des Gegners ab, der direkt zum Gegenstoß führte, zum 25:19. Alles andere hätte „Edgar Wallace“ nicht besser inszenieren können, unsere Jungs spielten sich förmlich in einen Rausch, Lukas im Tor brachte den Gegner zur Verzweiflung, entweder wehrte er ab, hielt oder zwang den Gegner durch gutes Stellungsspiel zu Fehlwürfen. Im Angriff klappte alles bei uns, auf allen Positionen wurde richtig gekämpft und Leander von Mende erkämpfte einige Siebenmeter für uns, die allesamt von Luca Nenne-Kolb blitzsauber verwandelt wurden, so kam Luca auf insgesamt 10 Tore, Glückwunsch.
Ferndorf holte nun Tor um Tor auf, Münster wirkte total verunsichert und der TuS schaffte eine Sensation. Aus einem 22:13 in der 37. Minute machten die Rot-Weißen ein 25:25 in der 53. Minute, eine schier unglaubliche Mannschaftsleistung, da gehört auch eine gehörige Portion mentaler Stärke zu, Hut ab.
Danach ging es kämpferisch weiter, Münster legte vor, wir konterten, es war hochspannend. In der 59. Minute beim Stand von 29:28 wurde Leander von Mende gefoult und es gab Siebenmeter. Luca Nenne-Kolb verwandelte auch diesen eiskalt. Die Münsteraner bekamen zwar noch einmal den Ball, rannten sich aber in unserer Abwehr fest. Die Sirene ertönte, es gab aber noch den Freiwurf, der allerdings wurde von unserer Mauer geblockt, ENDE, ENDE, ENDE
Danach gab es nur noch Jubel, zum einen durch die mitgereisten Fans auf der Tribüne, zum anderen durch unsere Spieler am Platz. Beim Gang in die Kabine traktierte der Torhüter der Münsteraner aus Frust erst das Tor und dann die Holztür am Hallenausgang, alles schön im Video zu sehen.
Fazit, es war mehr als ein ereignisreicher Tag, wieder einmal zeigte sich, was ein Team, das an sich glaubt zu leisten vermag. Jungs, ihr wart KLASSE.
Als nächstes steht das Heimspiel am Sonntag dem 18. November am Plan, Anwurf ist um 17:00 Uhr.der Gegner kommt aus Emsdetten. Also lasst den Fernseher aus und kommt in die Halle, dort spielt die Ferndorfer Zukunft.
Ergebnis 29:29 (16:10)
Es spielten: Lukas Trojak (13 Parade), Luca Nenne-Kolb 10, Maxi Stenger 5, Leander von Mende 5, Leon Baust 3, Jonas Fick 2, Jonas Clemens 2, Peter Scholemann 1, Mark Waller1, Antony Hudak-Domokos, David Schönauer, Dario Barth,  Luca Römer


Für alle, die evtl. noch ein paar Szenen vom spiel sehen wollen, hier ein Link:

>>> Video: Sparta Münster – TuS Ferndorf