lindenschmidt
krombacher
sparkasse
georg
volksbank
quast

Damen besiegeln ihr Schicksal

0

Archivfoto

Nach der ernüchternden 28:22 Pleite im Abstiegsduell gegen den TVE Netphen 2 haben die Damen des TuS Ferndorf ihr Schicksal besiegelt und den Abstieg in die Bezirksliga so gut wie gefestigt.

Diese Partie hätte eigentlich so viel zu bieten gehabt: Derby und absoluter Abstiegskampf. Doch der TuS spielte, als stünde von alledem nichts zur Debatte. Den ebenfalls um jeden Punkt kämpfenden TVE ließen die Damen im Angriff gewähren, packten halbherzig bis gar nicht zu, sodass der Gastgeber über weite Strecken auf 10:4 davonziehen konnte. Ganze 20 Minuten fiel auf Seiten des TuS kein Tor, zu hastig und unvorbereitet suchte man den Abschluss und ließ sich daher quasi überrennen, sodass der TVE mit einer komfortablen 14:8 Führung in die Pause gehen konnte.

Im 2. Durchgang wollte man nun alles anders machen. Dabei hätte man jedoch erst einmal an der Einstellung drehen müssen. Gesichter und Körpersprache waren mit Wiederanpfiff am Nullpunkt, Kampfgeist sah definitiv anders aus. Der Angriff war weiterhin geprägt von technischen Fehlern, einzig über das Tempo kam man nun zu etwas einfacheren Toren über Antonia Plett oder Kati Horbrügger. In der Defensive fasste sich Miriam Dietrich ein Herz, packte konsequent zu und zeigte die beste Abwehrleistung der Damen. Dennoch stimmte die restliche Zuordnung größtenteils überhaupt nicht und die Gastgeberinnen kamen über alle Positionen viel zu einfach zum Torerfolg oder zu Siebenmetern – die 28:22 Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

Damit haben die Damen ihr Schicksal um den Abstieg in die Bezirksliga besiegelt. Zwar stehen noch fünf Spiele am Plan, doch der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist bereits ins Unerreichbare gerückt. Aufgrund der Osterpause haben die Damen nun vier Wochen Zeit, ihre Kräfte zu sammeln, um am 14.04. zuhause gegen die SG Schalksmühle-Halver noch einmal Punkte einzufahren. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stählerwiese.

Für den TuS im Einsatz: Reimertz, Rudzinski; Plett (5), Schmidt (3), Horbrügger (12/1), Dietrich (2), Wichmann, Dünhaupt, Baccaro, Seiffarth, Wagner, Simon, Etzold.