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Damen: Nullnummer in Oespel-Kley

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Sechs Tore von Antonia Plett gegen Oespel reichten nicht zum Sieg (Archivfoto)

Sie kommen aus dem Tabellenkeller nicht heraus. Mit einer schwachen Vorstellung gegen die DJK Oespel-Kley (31:21) gelingt es den Damen des TuS Ferndorf wieder nicht, dem bald drohenden Abstiegskampf zu entkommen.

Eigentlich wollte das Team um das Trainergespann Stötzel/Grebe an die gute Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, um endlich die heiß ersehnten Punkte im neuen Jahr einzufahren.
Doch wie sich die Damen gegen die Gastgeberinnen aus Dortmund präsentierten, grenzte an Kopfschütteln. Die einzigen Führungstreffer gelangen den Damen zum 0:1 Auftakt und zum 1:2, danach verlor man völlig die Spur. Gegen eine simple 5:1 Deckung der Gastgeberinnen taten sich die Damen schwer, sorgten nur zu selten durch Einzelaktionen – etwa durch Rebekka Wagner – für Durchschlagskraft. Die eigentlich so gut funktionierende Defensive entpuppte sich als Schweizer Käse, die die Gäste förmlich zum Durchmarsch einlud. Einzig Pia Rudzinski im Tor hielt den TuS im Spiel und sorgte dafür, dass es „nur“ mit einem 16:11 Rückstand in die Pause ging.

Hier war die Ansprache deutlich: Aggressive und schnelle Abwehr, Tempospiel und Konzeptionen.
Doch allen Anweisungen zum Trotz lieferte man im zweiten Durchgang das genaue Gegenteil ab, die Unkonzentriertheit in Angriff und Abwehr zog sich wie ein roter Faden durch die Partie. Während der TuS hinten weiter halbherzig zupackte und vorne entweder die falschen Entscheidungen traf oder nicht alles in die Waagschale warf, drehte die DJK erst richtig auf und traf, besonders in der Schlussphase, nach Belieben. Beim Stand von 23:16 in der 45. Minute war die Partie bereits entschieden. Zwar versuchte man nun, die Niederlage nicht noch deutlicher ausfallen zu lassen, kassierte jedoch wegen der unnötigen Härte eine Zwei-Minuten-Strafe nach der anderen, sodass man den Anschluss völlig verlor und mit einer 31:21 Niederlage die Heimreise antrat.

„Wenn wir nicht endlich punkten, befinden wir uns im Abstiegskampf und das rettende Mittelfeld rückt in weite Ferne. Langsam muss jeder Spielerin bewusst werden, in welcher Lage wir uns befinden. Es gilt jetzt alles oder nichts“, ist sich das Trainerduo einig.
Bis Sonntag, den 28.01. haben die Damen nun Zeit, ihre Trainingseinheiten intensiv zu nutzen, um zuhause gegen den HSV 81 Hemer zu zeigen, was in ihnen steckt. Anwurf ist um 15 Uhr in der Sporthalle Stählerwiese.

Für den TuS im Einsatz: Rudzinski, Reimertz; Wichmann (1), Plett (6/4), Seiffarth (1), Schmidt (1), Wagner (3), Horbrügger (7), Dietrich (1), Simon (1), Dünhaupt, Klinger.