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Und täglich grüßt der Hoffnungsschimmer

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Und täglich grüßt der Hoffnungsschimmer: So oder ähnlich könnte man wohl die Ereignisse zusammenfassen, die diese bisherige Woche durchzogen haben. Am gestrigen Mittwoch Mittag verkündete die Lizensierungskomission der Handball-Bundesliga GmbH, dass Erstligist TV Großwallstadt und Zweitligist SG Leutershausen keine Lizenzen für die neue Spielzeit bekommen sollen, der SV Henstedt/Ulzburg soll dem Schreiben nach bis Ende Mai Liquiditätslücken noch füllen.

Alle drei Vereine reagierten mit Stellungnahmen auf ihren Internetseiten, das Credo war jedes Mal „Unverständnis“. Sollte es tatsächlich so kommen, dass Großwallstadt weder für erste, noch für zweite Liga eine Lizenz erhält (zuletzt streikten TVG-Spieler wegen ausstehender Gehaltszahlungen) und auch Leutershausen und Henstedt/Ulzburg leer ausgehen – der TuS Ferndorf wäre mit einem Mal ungeachtet des sportlichen Abschneidens kein Absteiger mehr.

Bezüglich der Rahmenbedingungen kein Problem, hat die HBL den Ferndorfer Antrag für die Spielgenehmigung in Liga zwei doch ohne jegliche Einschränkung akzeptiert. Ungeachtet dieser neuen Tatsachen, über deren Auswirkungen man bis Ende Mai genau Bescheid wissen wird (alle drei Vereine wollen ihre Anträge erneut prüfen lassen beziehungsweise müssen bis dahin „nachbessern“), bringt die Pressemitteilung der HBL noch eine andere Konsequenz mit sich.

Die Störgeräusche bei Leutershausen und Henstedt/Ulzburg sind lauter geworden, während sie nach den vergangenen Wochen beim TuS allmählich wieder abklingen. Eine gute Situation für den Endspurt im Saisonfinale, die sogar die fünf Punkte Rückstand auf Henstedt (den direkten Vergleich hat Ferndorf gewonnen) als nicht mehr unmöglich erscheinen lassen.

Zwei der vier letzten Gegner konnte Ferndorf immerhin schon bezwingen. Gegen Hüttenberg konnte der TuS das Hinspiel gewinnen, Aue schlug die Mannschaft von Caslav Dincic im DHB-Pokal. Somit rückt das bevorstehende Auswärtsspiel beim TV Bittenfeld nochmals verstärkt in den Fokus.

Wie Kapitän Dennis Aust es bereits gegenüber der „handballwoche“ formulierte: „So lange es noch irgendwie rechnerisch möglich ist, werden wir alles (für den Klassenverbleib) tun. Wir werden uns weiter akribisch auf jeden Gegner vorbereiten und kämpfen bis zum Umfallen.“ Im Hinspiel gegen die Bittenfelder unterlag der TuS mit 24:28, die Mannschaft von Günter Schweikardt gilt allerdings als heimstark. Anpfiff der schweren Auswärtsaufgabe für die Ferndorfer ist am Sonntag um 17 Uhr in der Stuttgarter SCHARRena.

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