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TuS Ferndorf 2. revanchiert sich und überholt Hemer zum Abschluss der Vorrunde

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Einen Freudentanz und im Siegesjubel singende Oberligaspieler des TuS Ferndorf 2. hat man schon seit geraumer Zeit nicht mehr in der Stählerwiese gesehen. Gestern hatten sie nach dem 27:19 (9:9)-Heimsieg über die HTV Hemer allen Grund dazu. Mit der Einstellung und Körpersprache, die ihnen ihr scheidender Trainer Michael Feldmann in der Halbzeitpause mit auf den Weg gegeben hatte („Ich bin richtig laut geworden.“), hatten die Ferndorfer Spieler genau das Rüstzeug, das das komplette Team für den entscheidenden zweiten Teil der Saison benötigt.

Der TuS nimmt 8:8 Punkte mit in diese Runde, die am 5. März mit einem Heimspiel gegen das Oberliga-Dauermitglied VfL Mennighüffen beginnt. Von neun Mannschaften muss Ferndorf fünf hinter sich lassen. „Wir müssen dann wohl eher zwölf als zehn Punkte holen“, schätzt Feldmann.
Genau diese 8:8 Punkte hat auch der HTV Hemer. Aber weil die Ferndorfer im Gegensatz zu den Sauerländern noch die 30:37-Packung im Hinterkopf hatten, könnte der Endstand, den Jan Wicklein sechs Sekunden vor Schluss erzielte, noch wegen des dadurch gewonnenen Direktvergleichs in der Endabrechnung bei Punktgleichheit den Ausschlag geben.
Feldmann hatte ganz bewusst wenige Sekunden zuvor die letzte Auszeit genommen, um den Spielzug zu besprechen, den seine Jungs umgehend umsetzten. „Mit acht Toren Vorsprung war das Spiel am Ende perfekt“, freute sich der Coach. Den Gästen war dieser Nebenaspekt offenbar erst aufgefallen, als sie sich bereits aufgeben hatten und sich wunderten, dass die Ferndorfer keinen Deut nachließen.

Bereits die von beiden Abwehrreihen geprägte erste Halbzeit (9:9) war irgendwie schmeichelhaft für die Gäste. Besonders der erneut überragende TuS-Keeper Niklas Broszinski ärgerte sich, weil der HTV bei fünf der neun Treffer zum vorhandenen Können des Alleinunterhalters Jonas Brieden auch noch Glück hatte und zumeist in Führung lag.
Ein völlig anderes Bild bot sich den Zuschauern nach dem Wiederanpfiff. Die Ferndorfer nutzten hochkonzentriert zwei Überzahlphasen. Innerhalb von 3:30 Minuten erzielten die Siegerländer vier Tore zum 13:9. Das war die Vorentscheidung. Die Gäste verkürzten zwischen dem 15:13 und 17:15 nur noch dreimal bis auf zwei Tore. Der erwähnte Jonas Brieden spielte nach acht Treffern in der ersten Hälfte aus dem rechten Rückraum jetzt merkwürdigerweise nur noch auf der linken Seite, und zwar erfolglos.

TuS Ferndorf 2: Broszinski (1 Tor), Michel, Taday; John (1), Haupt, Schneider, Dischereit (3), Weigelt (1), Sorg (7), Klein (2), Wicklein (7/3), Ronge (5/1), Baust, Scholemann.

Quelle: Siegener Zeitung / jb


Fotos: J. Klein

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