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TuS Ferndorf II hält Niederlage in Grenzen

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A-Jugendspieler Leander von Mende erzeiete einen Treffer in Mennighüffen (Foto: J.Klein)

Mit der erwarteten Niederlage kehrte die „zweite Welle“ des TuS Ferndorf gestern Abend aus Ostwestfalen zurück. Beim VfL Mennighüffen gab es für die junge Mannschaft ein 19:23 (8:11). Trainer Michael Feldmann war trotzdem gar nicht einmal unzufrieden: „Es ist schon ein bisschen ärgerlich, denn mit etwas mehr Durchschlagskraft im Angriff hätten wir hier was holen können.“

Nun, genau da aber lag des Ferndorfer Problem. Bis auf ein Zwischenhoch Mitte der ersten Halbzeit tat sich der Gast mit dem Tore werfen sehr schwer, stand dem Angriff mit den nur drei gelernten Rückraumspielern doch eine der kompaktesten und am härtesten zupackenden Abwehrreihen der Oberliga gegenüber. Gegen dieses Bollwerk fehlte es der Ferndorfer Offensive letztlich an zündenden Ideen und war die Fehlerquote zu hoch.

Nach verschlafenem Start (1:4, 2:5) kam Ferndorf langsam ins Spiel, ging nach knapp 17 Minuten durch Jan Niklas Klein beim 6:5 erstmals in Führung, baute diese durch Kai Ronge auf 7:5 aus, blieb bis zum 8:6 (21.) leicht im Vorteil, doch kann ging in den letzten neun Minuten der ersten Halbzeit nicht mehr, warf Mennighüffen fünf Treffer in Folge zur 11:8 Pausenführung.

„Spätestens jetzt war das passiert, womit wir gerechnet hatten“, sagte Michael Feldmann und meinte damit die Angriffsproblematik in seiner Mannschaft, die in der zweiten Halbzeit zwar weiter gut verteidigte, aber zu selten in gute Gegenstoßsituationen kam und vorne zu viele Versuche für ein Erfolgserlebnis brauchte. So war es nicht verwunderlich, dass die Ostwestfalen über 14:9 (35.) und 22:14 (50.) einem sichern Sieg entgegensteuerten. Immerhin bewiesen die Nordsiegerländer in der Endphase Moral, halbierten den Rückstand, ohne den VfL gefährden zu können.

TuS Ferndorf II: Hottgenroth, Broszinski, Haupt, Siegele, F.Schneider (1), Dischereit (2), von Mende (1), Neitsch(1), Sorg (4), Klein (4), Ronge (6/4), L.Michel, Nenne-Kolb 

Quelle: WR


Fotos Jürgen Klein