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TuS II mit Heimniederlage

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Kai Ronge steuerte vier Treffer für den TuS bei (Foto: J.Klein)

Was war denn da los? Schier Unglaubliches spielte sich gestern Abend in Kreuztal ab – mit einem bitteren Ende für die „zweite Welle“ des TuS Ferndorf. Die legte gegen den favorisierten Soester TV eine großartige erste Halbzeit hin, spielte Gegner vor allem in der ersten Viertelstunde an die Wand und ging 45 Minuten später doch als Verlierer von der Platte. Ein krasses Wechselbad der Gefühle. Ehe sich die Gäste aus der Bördestadt versahen, lagen sie mit 0:6 (12.), 1:8 (14.) und sogar 2:10 (15.) zurück. Ferndorfs Abwehr schien ebenso wie Torwart Tim Hottgenroth schier unüberwindbar zu sein, offerierte dem STV kaum Lücken, während der TuS-Angriff fast jede Chance nutzte, vor allem bei Gegenstößen brillierte. Die starke Phase setzten die Kreuztaler nach einer kurzen Verschnaufpause (6:10, 20.) Fort, bauten den Vorsprung wieder auf 13:6 (24.) aus, doch schon da deutete sich an, dass den dünne Kader trotz vielen jungen Blutes zu knapsen hatte. In der Halbzeit neue Kräfte sammeln und den Gegner auf Distanz halten, nun dieser Plan ging nicht auf. Soest witterte schnell Morgenluft und hatte den riesigen Rückstand bereits nach knapp 40 Minuten zum 14:14 ausgeglichen, übernahm beim 16:17 sogar erstmals die Führung. Sieben Minuten vor Schluss glich Jakob Rengel für den TuS zum 20:20 aus, doch die Tore von Julian Vukoja, Fabian Schneider und Max Picht zogen den TuS-lern endgültig den Zahn, war der Tank nach dem Höllenritt in Halbzeit eins endgültig leer. Mehrere Zeitstrafen kamen für Ferndorf als weitere Hypothek dazu. „Das war eine Mischung aus Pech, Unvermögen und Müdigkeit. Letztlich war die Vier-Tore-Halbzeitführung noch zu knapp“, brachte es Trainer Michael Feldmann auf den Punkt.

Tus Ferndorf – Soester TV 21:24 (13:9)
Torschützen: John (6), Klein (5), Ronge (4), Sorg (2), Rengel (2), Dischereit (2)

Quelle: Westfalenpost


Fotos: J. Klein