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    TuS Ferndorf
    2. Liga

    Gerechtes Unentschieden in der Stählerwiese

    1. September 2025

    Der Aufsteiger aus dem Jahr 2024 traf auf seinen Nachfolger aus dem Sommer 2025. Und ähnlich wie die TuS-Equipe im vergangenen Jahr, wollte auch die HSG Krefeld die Aufstiegseuphorie mitnehmen in die neue Saison und diese Welle möglichst lange reiten. Für die Jungs von TuS-Coach Ceven Klatt hingegen war es die erste richtige Standortbestimmung, da die Testspiele nun mal keine Wettkampfbedingungen simulieren können. Der ligaweit gefürchtete Hexenkessel musste zur ungewohnten Anwurfzeit am späten Sonntagnachmittag erst gar nicht auf Temperatur kommen. Brütend heiß war es nämlich in Kreuztals bester Stube, so dass auffällig oft Bälle getauscht, getrocknet und der Boden gewischt wurde. So entwickelte sich ein Handballspiel, welches am Ende nahe an der Zwei-Stunden-Marke war.

    Als Valentino Duvancic 21 Sekunden vor Schluss zum 29:28 traf, war man im Ferndorfer Lager im festen Glauben, dass sich zum Ende hin doch noch alles zum Guten gewendet hatte. Doch der auf Gästeseite überragende Akteur, der Ex-Ferndorfer Jörn Persson, traf für seine Farben zwei Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich und besiegelte zwei Gefühlswelten. Auf der einen Seite feiernde Niederrheiner, die immer an ihre Chance geglaubt hatten und nun das gewünschte Erfolgserlebnis zu Saisonbeginn hatten. Und auf der anderen Seite leicht niedergeschlagene Ferndorfer Spieler, die nur allzu gerne mit einem Heimsieg in die Saison gestartet wären. Einig waren sich die Trainer beider Teams in der Bewertung. Krefelds Mark Schmetz sprach von einem „glücklichen, aber verdienten Punkt“, derweil Klatt eine „verdiente Punkteteilung“ gesehen hatte. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr, waren aber zu Beginn schon fehlerbehaftet. Es stand, man muss es so sagen, nur 2:0 nach fünf Minuten. Mit konzentrierterem Spiel wäre hier schon eine 5:0 Führung im Bereich des Möglichen gewesen. „Wir wussten, dass uns in Ferndorf eine der schwersten Auswärtsaufgaben der Saison erwartet“, gab Schmetz hinterher zu Protokoll. Doch erst einmal war es der Krefelder Keeper Anel Durmic, seines Zeichens erst vor zwei Wochen U19-Weltmeister geworden, der seinen persönlichen Premierentreffer in Liga Zwei erzielte und auch die HSG Krefeld mit dem ersten Zweitliga-Tor seit über fünf Jahren beglückte. Doch sein Gegenüber war zu Beginn besser im Spiel. Can Adanir, der noch ein paar Wochen auf seinen gewohnten Gespannsmann Jonas Wilde verzichten muss, und somit viel Last auf seinen Schultern trägt, hielt die ersten beiden Siebenmeter der Gäste. Julius Fanger hingegen, der einen gebrauchten Tag erwischte, musste seinen Platz schon nach elf Minuten für Nico Schnabl räumen. Und eben jener Schnabl sorgte nicht nur für mehr Ordnung in den Ferndorfer Angriffen, sondern glänzte auch als Torschütze. Aus einem 4:5 (12.) machten die Jungs vom Kindelsberg innerhalb von 120 Sekunden ein 7:5. Bis wieder einmal eine Zeitstrafe den Spielfluss stoppte. Die Unparteiischen aus dem Oberbergischen schickten Duvancic bereits nach einer Viertelstunde mit der zweiten Zeitstrafe auf die Bank. Das wiederum nutzten die Seidenstädter und drehten die Partie zum 7:8 (16.). Schnabl mit drei Treffern und einem guten Anspiel auf den vollendenden Kapitän Mattis Michel – der TuS Ferndorf drehte die Partie seinerseits wieder auf 12:11 (21.). Bis zur Pause ging es Kopf an Kopf weiter. Die TuS-Jungs legten vor. Die Männer in den gelben Trikots egalisierten. „Krefeld stand kompakt und hat es uns über sechzig Minuten schwer gemacht“, war Klatt mit den Angriffsbemühungen seines Teams nicht immer einverstanden. Einen echten Aufreger gab es noch in der 28.Minute. Michel musste eine Zeitstrafe hinnehmen und wollte seine Sicht der Dinge erklären. Das wiederum rief den technischen Delegierten auf den Plan. Schiedsrichter und Ferndorfer Bank waren fein mit der Entscheidung. Allerdings hatte der technische Delegierte etwas gesehen und griff ein, woraufhin Michel eine zweite Zwei-Minuten-Strafe kassierte. Somit gingen die Klatt-Mannen mit zwei Kreisläufern in die zweiten dreißig Minuten, die beide mit zwei Zeitstrafen belastet waren.

    Kuriosität zu Beginn von Hälfte Zwei. Ein Treffer des gut aufspielenden Josip Eres aus dem Rückraum zum 18:17 (34.). Der Kroate in Diensten des TuS spielt nun schon seit fünf Jahren im Siegerland. Doch für Treffer aus dem Rückraum reichen wahrscheinlich zwei Hände beim zuverlässigen und treffsicheren Rechtsaußen. Minute 38 war dann in Orange getaucht. Der niederländische Nationalspieler Tom Jansen sorgte mit zwei Treffern für die erste Drei-Tore-Führung des TuS Ferndorf. Doch zwei Protagonisten auf Krefelder Seite hatten was dagegen, dass die Rot-Weißen davonziehen. Der eingangs erwähnte Persson und Finn Rüspeler im Tor der Krefelder. Der Keeper gewann das Torhüter-Duell gegen Adanir in Hälfte Zwei sehr deutlich und sorgte mit seinen gehaltenen Bällen dafür, dass seine Farben beim 23:23 (46.) wieder im Spiel waren. Auf der einen Seite waren es nun die von Klatt monierten schlechten Wurfentscheidungen und auf der anderen Seite eine, ohne Zeitstrafen kassierende, hart zupackende Gästeabwehr. Beim 25:24 zauberte Schnabl ein Anspiel auf Duvancic. Und der zeigte sich treffsicher und machte aus drei Versuchen drei Tore. Das war seinem Partner auf der Kreisläuferposition, und Mr. Effektivität aus der Vorsaison, Mattis Michel, leider nicht vergönnt. Ausgerechnet in der Crunch-Time nahm Rüspeler dem Ferndorfer Kapitän zwei Bälle weg. In Bezug auf die eher sparsam eingesetzten Neuzugänge merkte Klatt an, dass „nach fünf, sechs Wochen einfach noch nicht alles klappen kann“. Mit dem erneuten Ausgleich zum 27:27 in der 55.Minute zündete Jansen den Hexenkessel an. Doch auch mit der Unterstützung der 1316 Zuschauer, davon etwa vierzig Auswärtsfans, sollte es am Ende nur zu dem eingangs erwähnten Ende reichen. Während Schmetz seinem Team „ein Riesenkompliment“ machte, haderte Klatt mit der ein oder anderen Situation, richtete den Blick aber schon auf das eminent wichtige Match am kommenden Freitag in Dormagen.

    Und dahingehend auch der Appell an die reisefreudigsten Fans der Liga, den kommenden Freitag für einen Ausflug an den Rhein zu nutzen. Denn direkt am Rheinkilometer 712 liegt das TSV Bayer Sportcenter, die Heimat der Dormagener Handballer. Und genau dort kassierten die Männer aus dem handballverrücktesten Dorf des Siegerlandes Anfang Februar eine herbe Niederlage. Mit 35:23 musste sich ein dezimiertes TuS-Team geschlagen geben. Und diese Scharte gilt es nun auszumerzen. Dafür braucht es die Unterstützung der Fans, wenn es am Freitag um 20:00 Uhr heißt: Alle dabei für den Klassenerhalt in Liga Zwei!

    Eingesetzte Spieler (in Klammern die Tore): Josip Eres (6/1), Marvin Mundus (5), Tom Jansen, Nico Schnabl (je 4), Valentino Duvancic (3), Daniel Hideg, Gabriel Viana (je 2), Julius Fanger, Mattis Michel, Lukas Süsser (je (1), Can Adanir, Hampus Dahlgren, Julius Meyer-Siebert, Hendrik Stock


    Fotos: H. Burbach, M.Lehmann, RGR/TuS Ferndorf

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