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Die „Eulen“ kommen

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Ein ganzes Rudel Eulen landet am Samstagabend in der „Stählerwiese“: Um 19.30 Uhr empfangen die Ferndorfer in ihrem Heimspiel die „Eulen“ genannten Handballer der TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

Das Team von Trainer Thomas König, das in der Saison 2010/11 für ein Jahr Bundesliga-Luft schnuppern durfte (Bilanz: 11:57 Punkte), landete bei der Rückkehr ins Handball-Unterhaus in der vergangenen Saison auf Platz zehn. Aktuell stehen die Badener trotz der Abgänge von Leistungsträgern wie den Kreisläufern Alexander Becker (Neuhausen) oder Steffen Bühler (Großwallstadt), einem ärgerlichen Saisonstart mit drei knappen Niederlagen und erneut großem Verletzungspech (Ognjen Backovic, Benjamin Matschke, Niklas Schwenzer und Ex-Nationalspieler Stephan Just fallen längerfristig aus) auf Platz sieben der Tabelle. Damit liegt die TSG voll im Soll: Zielvorgabe ist ein einstelliger Tabellenplatz und die weitere Ausbildung und Förderung der Talente im Kader.

Die gibt es zahlreich, sieben Spieler gehören dem Jahrgang 1990 oder jünger an. Eigengewächs Christian Klimek, ein 2,02 Meter großer Kreisläufer, der die Lücke der Abgänge schließen soll, gehört zu diesem Kreis. Und sie haben durchaus Vorbilder aus dem eigenen Verein: Neben Becker und Bühler haben in den vergangenen Jahren Spieler wie Evgeni Pevnov (Füchse Berlin) oder auch Christian Dissinger (Kadetten Schaffhausen) das Sprungbrett Friesenheim genutzt, beide sind im Fokus von Bundestrainer Michael Heuberger. Auch Spielmacher Andrej Kogut war bereits als heißer Kandidat bei Heiner Brand auf dem Zettel, hat allerdings einen Weg mit vielen Verletzungen hinter sich gebracht. Dass er in der neuen Saison bisher beschwerdefrei aufläuft, ist wichtig für die „Eulen“, macht Kogut doch einen wichtigen Mosaikstein im Taktik-Puzzle von König aus. Kogut kennt das Siegerland übrigens auch als Spieler: In der D-Jugend hat er vor geraumer Zeit beim RSV Eiserfeld gespielt, bevor er über verschiedene Stationen in Düsseldorf und Korschenbroich wichtige Schritte seiner Entwicklung vollzog.

„Das ist eine Mannschaft mit überdurchschnittlichen Spielern, die in der zweiten Liga etabliert ist“, beschrieb Caslav Dincic den nächsten Kontrahenten der Ferndorfer. Bei den Siegerländern erlitt Bennet Johnen im Training zum Wochenauftakt einen Schlag auf die Wade, meldete sich aber bereits wieder zurück. Linksaußen Mirza Sijaric macht weiter Fortschritte, sein Einsatz ist aber auch an diesem Wochenende noch offen.

AKTUELL: Seit heute Mittag besitzt der Juniorenweltmeister von 2011, Cornelius Maas, ein Doppelspielrecht für die TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Nach dem Ausfall von Stephan Just handelten die Verantwortlichen der „Eulen“schnell und traten an den TV Großwallstadt heran, bei dem Maas in dieser Saison 5 Bundesligaspiele bestritt. Beide Vereine einigten sich heute Nachmittag auf diese Ausleihe.

> handball-world.com

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