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Eisenach kommt zum Saisonauftakt

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Auch Mirec Volentics wird gegen Eisenach wieder auf Torejagd gehen (Foto: TuS Ferndorf)

Auch Mirec Volentics wird gegen Eisenach wieder auf Torejagd gehen (Foto: TuS Ferndorf)

Endlich wieder Handball! Der TuS Ferndorf startet am Samstagabend in die Zweite Bundesliga 2016/2017, zu Beginn des Handball-Spieljahres steht der Heimauftritt gegen den Bundesliga-Absteiger ThSV Eisenach. Am Samstag wird um 19:30 Uhr also die zweite aufeinanderfolgende Spielzeit der Siegerländer in Deutschlands zweithöchster Spielklasse angepfiffen – und an deren Ende die TuS-Verantwortlichen möglichst wieder den Klassenerhalt bejubeln möchten. Doch bevor man daran überhaupt auch nur denken kann, stehen der Truppe von Trainer Michael Lerscht 38 Spiele mit Kampf, Leidenschaft, Härte, Herausforderung und schweren Gegnern bevor. Und das in einer Liga, die in der Breite unfassbar stark und gut besetzt ist, wie TuS-Coach Lerscht betont: „Ich glaube nicht, dass es in dieser Spielzeit ähnlich dominante Mannschaften geben wird wie noch 2015/2016 mit Minden oder Erlangen. Genau so wenig wird es aber wohl im unteren Bereich abgeschlagene Teams geben, die Aufsteiger sind stark, die Bundesliga-Absteiger sowieso. Die Liga ist in der Breite noch einmal ein Stück stärker geworden und es ist eine Riesenherausforderung, hier zu bestehen.“

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Das gilt gleich für den ersten Gegner in besonderem Maße, denn der ThSV Eisenach hat in der vergangenen Saison noch in der ersten Liga gespielt. Der 32-jährige Christoph Jauernik ist seit Juli als Trainer bei dem Traditionsverein aktiv, er war zuvor bereits in der Jugend des Clubs tätig. Der Club hat durchaus einige personelle Veränderungen hinter sich, wie Ferndorfs Übungsleiter weiß: „Das Gesicht der Mannschaft hat sich verändert, die gehen einen neuen Weg. Die Qualität ist aber nach wie vor sehr hoch, der Kader ist sehr gut. Das ist eine echte Herausforderung zum Start. Da rollt ordentlich Körpermasse und -höhe auf uns zu. Gerade die Halbpositionen und der Kreisläufer sind physisch sehr stark besetzt“, so Lerscht.

Der TuS geht mit gemischten Gefühlen in die Partie. Da ist zum Einen ein gewisses Selbstbewusstsein, das der erfolgreiche Klassenerhalt in der Mannschaft hinterlassen hat. Mit den Neuzugängen hat sich das Team verstärkt, die Verantwortlichen sind sowohl von der menschlichen („Es passt charakterlich einwandfrei“) als auch sportlichen Qualität zu 100% überzeugt. Dazu beigetragen hat sicher das Spiel gegen den Deutschen Meister im DHB-Pokal – gegen die Rhein Neckar Löwen haben sich die Siegerländer bei der 22:31-Niederlage sehr gut verkauft. Da ist aber auf der Gegenseite auch die übliche Unsicherheit zu Saisonbeginn: „Wo stehen wir?“ Hinzu kommt mit dem Ausfall von Neuzugang Tim Oliver Brauer sowie der noch anhaltenden Abstinenz von Andreas Heyme eine signifikante Vakanz auf der für das TuS-Spiel wichtigen Position des Kreisläufers. „Es ist schon krass, wir haben ein Top-Kreisläuferduo und beide sind verletzt“, seufzt Trainer Michael Lerscht, schickt jedoch hinterher: „Aber ich habe den Spielern auch gesagt: Wenn einer basteln kann, dann wir.“ Und so wird der Coach auch im Heimspiel gegen Eisenach improvisieren müssen, ist darin jedoch – worauf der Kommentar abzielte – durch die verletzungsverseuchte Vorsaison durchaus geübt.

Der TuS Ferndorf blickt mit Freude und optimistisch auf den Heimauftakt am Samstagabend und freut sich, in der Stählerwiese in Kreuztal wieder die Zuschauer und Fans begrüßen zu dürfen, wenn es um Punkte und Tore geht. Übrigens dann auch mit den neuen Regeln des Handballs! Fünf teilweise einschneidende Änderungen sind es, die seit dem 1. Juli und damit natürlich auch für die Spiele der 2. Bundesliga gelten. Sie werden für die Zuschauer am Samstagabend im Hallenheft des TuS noch einmal erläutert, so dass die Fans auch während des Spiels jederzeit kurz überprüfen können, was da auf der Platte gerade abläuft. Anwurf in Kreuztal ist um 19:30 Uhr – oder wie es Michael Lerscht ausdrückt: „Es reicht jetzt mit der Vorbereitung. Es soll jetzt losgehen. Es wird Zeit, dass wieder Crunch-Time ist.“

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