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Erst am Ende deutlicher Sieg gegen Bielefeld

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TuS-Ferndorf---TSG-AH-Heepen-01

Tim Hilger hier bei einem seiner beiden Tore. (Foto: Horst Schaumann)

Der TuS Ferndorf hat das erste Spiel im Jahr 2014 gegen die TSG A-H Bielefeld in der dritten Liga West gewonnen. Mit 36:27 (19:15) fiel das Ergebnis am Ende zwar deutlich aus, war jedoch nicht stellvertretend für den gesamten Spielverlauf. Das Team von Erik Wudtke lief zwar nie in Gefahr, die Partie zu verlieren und dominierte am Ende verdient, machte sich jedoch zwischenzeitlich selbst das Leben etwas schwerer, als man es gern gehabt hätte. Ein höherer Sieg wäre durchaus drin gewesen. Verschlafen hatten die Spieler des TuS Ferndorf die Weihnachtspause, die immerhin eine Woche länger gedauert hatte als bei den Liga-Kollegen, nicht. Im Gegenteil: Vor allem in der Defensive präsentierte sich die Wudtke-Sieben von Beginn an wach und flink auf den Beinen, vorne nutzten die Ferndorfer ihre Möglichkeiten gut, so dass nach knapp neun Minuten bereits eine 6:2-Führung auf der Uhr stand. Als die TSG nach 14 Minuten die erste Auszeit nahm, führte die Mannschaft von Erik Wudtke dank ordentlicher Chancenverwertung, guter Abwehrarbeit und eines starken Kai Rottschäfers zwischen den Pfosten bereits mit 10:4. Es war phasenweise schon wieder das schnelle Konterspiel des TuS, das zu Erfolgen führte, so z.B. beim 11:4, als der agile Mirza Sijaric einen Ball am eigenen Kreis im Fallen stiebitzte und er über Tim Hilger in den Tempogegenstoß von Moritz Barkow gelangte, der Nolte im Tor der Ostwestfalen keine Chance ließ. Überhaupt zeigte sich Linksaußen Mirza Sijaric in aufsteigender Form, sein Kempator zum 13:6 sorgte für Sonderapplaus. Als Carsten Lange erneut mit einem schnellen Tor auf 14:6 erhöhte, war die Richtung des Spielverlaufs spätestens klar.

Aber eben nur die Richtung. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verlor das Spiel insgesamt ein wenig die Klarheit und Gradlinigkeit, hatte einen leichten Bruch. Zuerst musste die Partie minutenlang unterbrochen werden, um ein Tornetz zu flicken. Dieses Loch im Tor sorgte seltsamerweise auch für ein Loch im Spiel. Im direkten Anschluss übertrafen sich die beiden Mannschaften gegenseitig mit Ballverlusten im Spielaufbau – Zeitstrafen und auch Abschlussfehler häuften sich, wie z.B. drei Minuten vor dem Pausentee, als David Breuer zuerst einen Siebenmeter am Tor vorbeidrehte, danach einen dem Torwart aufs Knie warf. Die TSG, die in dieser Phase im ersten Aufbau mit siebtem Feldspieler agierte, konnte jedoch daraus kein Kapital schlagen, dafür trat die Sieben von Michael Boy einfach zu harmlos auf. Und schwächte sich noch selbst, als Tobias Beining nach einem unnötigen harten Foul gegen Mirza Sijaric die Rote Karte sah – all das Beleg für ein zerfahrenes Spiel vor der Pause. Wovon übrigens die Gäste deutlicher profitierten, denn der TuS vergab reihenweise Großchancen und führte zum Halbzeittee nur noch mit vier Toren (19:15), zwischenzeitlich waren es mal acht gewesen.

Trainer Michael Boy hatte nach dem Seitenwechsel Manndeckung gegen eine Ferndorfer Rückraumposition verordnet – meist traf es Tim Hilger. Später kam kurzzeitig noch eine zweite Manndeckung dazu. Wirklich effektiv war diese Methode jedoch auch nicht, wenn der TuS geschwächt wurde, dann durch das eigene Vergeben von Großchancen. Und so durften sich die Zuschauer in der Stählerwiese nicht wundern, dass der Vorsprung nicht wirklich größer wurde, auch nach 44 Minuten (Auszeit TuS) führten die Gastgeber mit vier Toren (27:23). Erst acht Minuten vor dem Ende schraubte der Tabellenzweite das Ergebnis gegen Gäste mit schwächer werdender Gegenwehr höher (33:26 nach 54 Minuten). Am Ende stand ein 36:27 und damit ein standesgemäßer Sieg zu Buche.

Einzel-Präsentation der Spieler

Begonnen hatte das Spiel übrigens mit einem kleinen Novum in Kreuztal: Zum ersten Mal liefen die TuS-Spieler einzeln und mit Namen genannt und begrüßt ein. Hier hat der Verein eine weitere, attraktive Möglichkeit des Sponsorings geschaffen: Partner des TuS haben künftig die Möglichkeit, einen Spieler exklusiv zu präsentieren. Inhalt dieses Pakets sind u.a. die namentliche Nennung während des Einlaufs in der Halle, Logo-Präsentation in Verbindung des Spielers auf der Webseite des Vereins sowie im Hallenheft. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an unsere Mitarbeiter, wir helfen Ihnen gerne weiter!

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Hamers, Aust (8), Barkow (5), D. Breuer (5/4), Koke (4/3), Lange (4), Schneider (4), Hilger (2), M. Sijaric (2), A. Sijaric (1), Johnen (1).


 

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