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Fokus auf die nächste Aufgabe in Duisburg

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Es wird ein hartes Stück Arbeit in Duisburg – wie hier für Simon Breuer im Hinspiel. (Foto: Horst Schaumann)

Bei den Löwen aus Duisburg steht für den aktuellen Tabellenzweiten der 3. Liga West, den TuS Ferndorf, am Sonntagnachmittag (16 Uhr) das nächste Spiel an. Auswärts geht es für das Team von Erik Wudtke darum, in der Liga die richtige Antwort auf die Niederlage gegen Spitzenreiter Bayer Dormagen zu geben. Das wird bei der Mannschaft von Jörg Förderer nicht einfach, die Duisburger stellen mit 699 Toren immerhin die drittbeste Offensive der Liga. Allen voran Rechtshänder Felix Handschke, der mit 157 Toren auf einem beeindruckenden vierten Platz der Torschützenliste steht. Der Gegner ist ein recht junger Club: Im Februar 2013 gründete sich die SG OSC Löwen Duisburg neu – aus dem OSC 04 Rheinhausen, den Sportfreunden Hamborn 07 Handball und den HC Wölfen Nordrhein. Als Idee dahinter steckt der Slogan: Tradition mit Zukunft. Während der OSC und die Sportfreunde die beiden höchstplatzierten Herrenteams im Duisburger Handball einbringen, stellen die Wölfe mit ihrer Jugendarbeit die Spieler der Zukunft.

Für die Ferndorfer, die trotz der englischen Woche mit dem Nachholspiel keine Kraft- oder Konditionsprobleme haben dürften, ging es in den beiden ersten Tagen nach dem Dormagen-Spiel, die erste Heimniederlage der Saison zu verdauen. „Das ist sicher nicht so schnell verarbeitet. Aber dafür sind die Jungs gestandene Handballer genug, dass sie so etwas ausblenden können und sich voll auf die Aufgabe in Duisburg konzentrieren“, erzählt Co-Trainer Michael Lerscht aus dem Trainingsalltag. „Das Team hat einen hervorragenden Charakter, es wird die Niederlage wegstecken und wieder aufstehen“, ist sich auch Trainer Erik Wudtke sicher. Auch, weil es aus dem Mittwoch-Spiel durchaus positives mitzunehmen gibt. Die ersten zwanzig Minuten haben dem Trainer gut gefallen, gerade, weil die Siegerländer in dieser Phase auf ihr berüchtigtes Tempospiel zurückgreifen konnten, was später nicht mehr der Fall war. Gleichzeitig warnt der Coach vor dem Gegner: „Das ist eine clevere Mannschaft, die uns im Hinspiel alles abverlangt hat, auch, wenn wir immer geführt haben.“

Personell gab es in dieser Trainingswoche den einen oder anderen Ausfall beim TuS, ob von diesen auch der Kader am Sonntag (16 Uhr) in Duisburg betroffen sein wird, entscheidet sich kurzfristig. Alexander Koke und Patrick Bettig z.B. mussten teilweise grippebedingt aussetzen.

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