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Sieg im Spitzenspiel bedeutet Platz zwei

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Niklas Weis erzielte acht Tore gegen seinen Ex-Verein (Archivfoto: Schaumann)

Niklas Weis erzielte acht Tore gegen seinen Ex-Verein (Archivfoto: Schaumann)

Der TuS Ferndorf bleibt in der 3. Handball-Liga West das Team der Stunde. Auch der zweite Tabellenführer binnen 14 Tagen war der Form des Wudtke-Teams nicht gewachsen: Bei der HSG Krefeld gewannen die Ferndorfer am Samstagabend mit 30:27 (15:12) und rücken damit auf den zweiten Tabellenfplatz vor. Beim sechsten Sieg in Folge war die Mannschaft von Erik Wudtke quasi über 60 Minuten in Führung und bot in einer hitzigen Atmosphäre und voller Halle am Königshof eine konzentrierte Leistung. Die Schwächephasen möglichst kurz halten – so die Devise des TuS für die angehenden Aufgaben. Und genau das gelang dem Team um Spielmacher Simon Breuer.

„Ich würde nicht sagen, dass wir schon wirklich stabil sind. Wir hatten in der zweiten Halbzeit auch Phasen, die mir nicht gefallen haben. Aber wir konnten diese Phasen so kurz halten, dass wir danach noch mit Vorsprung da herausgegangen sind“, so Wudtke. Dies betraf aber hauptsächlich die zweite Hälfte, denn vor der Pause zeigte sich seine Mannschaft im Angriff konzentriert und in der Deckung diszipliniert. Lediglich der eine oder andere Wurf hätte konsequenter ausgeführt werden können und so war es lediglich eine 3-Tore-Führung zur Sirene. „Nach der Pause haben wir dann stellenweise zu offensiv verteidigt und den Krefeldern zu viele Wurfchancen gewährt“, kritisierte Ferndorfs Trainer.

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Die Folge war, dass ein Vorsprung von sieben Treffern (41. Minute) nicht gehalten werden konnte, im Gegenteil: Nach dem Tor von Krefeld Top-Torschützen Tim Gentges zum 23:25 (50. Minute) war die HSG plötzlich wieder ganz nah dran. Am Ende blieben die Siegerländer jedoch in Front und brachten die Partie vor den mitgereisten Fans nach Hause – auch dank der acht Tore von Niklas Weis, der an alter Wirkunststätte eine gute Partie absolvierte. „Er hat das souverän gemacht“, so der TuS-Coach, „ohne große Emotionen, das Spiel mit dem Kreis hat gut funktioniert und wir haben ihn gut freigespielt.“

Ebenfalls mit beitragen zum Sieg konnte der unter der Woche grippekranke Kai Rottschäfer, der für drei Siebenmeter eingewechselt wurde und alle drei parierte – eine fehlerlose Quote also.

Weiter geht es für den TuS Ferndorf mit dem Heimspiel gegen den SV 64 Zweibrücken – hier ist jedoch noch der Spieltermin fraglich. Aufgrund der Berufung in die Jugendnationalmannschaft von Zweibrückens Talent Jerome Müller kann die Partie nicht wie geplant am Samstagabend (1.11.) stattfinden, sondern muss verlegt werden. Auf dieser Webseite hält der Verein Sie über den Stand auf dem Laufenden.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Puhl, Weis (8), Koke (5/2), Johnen (5), Mestrum (4), Simon Breuer (3/2), Bettig (2), Schneider (2), Barkow (1), Reuter, Thomas, John.

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