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„Situation als positiven Ansporn nehmen“

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Gut in Form ist momentan Julian Schneider, der kürzlich seinen Vertrag für drei Jahre verlängerte (Foto: Schaumann)

Gut in Form ist momentan Julian Schneider, der kürzlich seinen Vertrag für drei Jahre verlängerte (Foto: Schaumann)

Fest den 23. Erfolg in Serie im Blick geht es für die Handballer des TuS Ferndorf am Samstag (19:30 Uhr) in das Heimspiel gegen die SG Ratingen. Die Mannschaft von Erik Wudtke bereitete sich in der Woche ebenso professionell und konzentriert auf die Partie gegen den starken Aufsteiger vor wie auf jeden anderen Gegner – doch in gewisser Weise spürt das Team die Diskussionen rund um den wirtschaftlichen Aspekt im Zusammenhang mit einem möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Natürlich berührt das eine Mannschaft, das sind Diskussionen, die nach dem Training in der Kabine geführt werden und da sind auch eine Menge Augen mit Fragezeichen in der Kabine zu sehen, weil es eben eine Ungewissheit gibt. Aber wenn es Richtung Spiel geht, dann ist die Mannschaft mittlerweile so gereift, dass sie die Situation positiv als Ansporn nimmt und sich voll auf den Gegner und das Spiel konzentriert“, berichtet Trainer Erik Wudtke. Sprich: Die Mannschaft will den Meister machen – alles andere können die Spieler ohnehin nicht beeinflussen.

Und deshalb spielt die Hauptrolle für Samstag ganz klar die Frage, wie man den Aufsteiger aus der Nähe von Düsseldorf schlagen kann. Ratingen hat jedenfalls den vollen Respekt der Ferndorfer Verantwortlichen. Erik Wudtke: „Ratingen ist in der Rückrunde eine der besten Mannschaft, die haben sich fest etabliert in der 3. Liga. Sie waren ein wenig von Verletzungspech gebeutelt, sammeln jetzt aber ordentlich Punkte. Die SG hat einen körperlich sehr stabilen und robusten Innenblock, dazu schnelle Außen, mit Artur Giela auf Rückraum links einen sehr guten Distanzschützen – also da kommt schon richtig was auf uns zu.“

Für den TuS selbst kann Wudtke fast aus dem Vollen schöpfen – lediglich Kevin John mit einem Faserriss im Bauchmuskelbereich und Tim Sartisson fallen aus. Sartisson hat das Passtraining aufgenommen und absolviert bereits einige leichte Läufe, ein Einsatz käme aber noch zu früh. Bei aller Fokussierung auf die eigenen Stärken und die des Gegners – die Partie am Samstagabend bleibt nur ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu Platz Eins und stellt keineswegs eine Vorentscheidung dar – auch, wenn der Ausblick bei noch acht verbleibenden Partien darauf schon da ist: „Es gibt noch zwei neuralgische Punkte: Das könnte das Spiel in Korschenbroich werden, wenn wir bis dahin verlustpunktfrei bleiben. Vielleicht aber auch das Spiel gegen Lemgo, denn das ist auch wirklich ein starker Gegner. Ich denke nicht, dass wir bis zum letzten Spieltag warten müssen mit einer Entscheidung. Aber jetzt schon davon zu sprechen, wäre definitiv verfrüht und das tut bei uns auch keiner“, so der Trainer der Siegerländer, der damit allen Spielereien mit dem Rechenschieber einen Riegel vorschiebt. Die Aufgabe heißt Ratingen – und nichts anderes.

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