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    TuS Ferndorf
    2. Liga

    Stählerwiese erwartet Kellerduell

    13. Oktober 2016
    Die Experten sind sich einig - es wird ein umkämpftes Spiel (Foto: Schaumann)
    Die Experten sind sich einig – es wird ein umkämpftes Spiel (Foto: Schaumann)

    Wenn am Samstagabend (Anwurf 19:30 Uhr) in der Sporthalle Stählerwiese in Kreuztal das Zweitliga-Handballspiel des TuS Ferndorf gegen den Wilhelmshavener HV angepfiffen wird, ist das Abstiegskampf pur. Die Ferndorfer als Tabellensiebzehnter empfangen den Tabellenletzten aus dem Hohen Norden. Ein Spiel, in dem es für beide Mannschaften um wichtige

    Punkte geht: Während der Gastgeber derzeit 4:10-Zähler auf dem eigenen Konto hat, wartet der WHV noch auf den ersten Punkt. Die Ausgangslage vor dem Spiel ist also klar. Ein Erfolgserlebnis wäre für beide 
    Mannschaften enorm wichtig.

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    Vier Heimspiele hat der TuS Ferndorf bisher in der Saison bestritten, in diesen gab es lediglich einen Sieg – zum Saisonauftakt schlugen die Siegerländer den ThSV Eisenach etwas überraschend mit 24:22. Im 
    Anschluss verlor die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht in Kreuztal gegen Hüttenberg, Konstanz und zuletzt knapp gegen Nordhorn-Lingen. Da ist es für die TuS-Sieben an der Zeit, wieder Kapital aus der tollen 
    Stimmung in der Stählerwiese zu schlagen. Zuletzt war Lerscht mit der phasenweise gezeigten Leistung gegen Nordhorn bereits nicht unzufrieden. 
    Allerdings fehlte die Konstanz und vielleicht am Ende auch die Nerven bzw. die Cleverness, diese Leistung bis zum Ende durchzuziehen und damit eine knappe Führung gegen einen starken Gegner über die Zeit zu bringen. 
    Dass die Ferndorfer in ihrem Spiel immer noch auf die beiden etatmäßigen Kreisläufer Andreas Heyme und Tim Oliver Brauer verzichten müssen, macht die Sache nicht einfacher. Doch noch sind beide nicht soweit, dem Team 
    wieder zu helfen. Mit an Bord wird dagegen wohl wieder Rückraumshooter Patrick Bettig sein, der zuletzt krankheitsbedingt pausieren musste. „Mit ihm und Jort Neuteboom haben wir im Rückraum dann wieder mehr 
    Optionen“, so Lerscht, der damit auch auf die ansteigende Form des im Sommer neu verpflichteten Holländers Neuteboom hinweist.

    Der Gegner, die Mannschaft des Wilhelmshavener HV, hat den letzten Aufstieg in die 2. Bundesliga gemeinsam mit den Ferndorfern im Sommer 2015 geschafft, doch während der TuS in der vergangenen Spielzeit bis 
    zum Ende um den Klassenerhalt gekämpft hat, wurden die Wilhelmshavener Sechster und spielten eine überragende Saison. Bester Werfer in der aktuellen Spielzeit ist Rene Drechsler mit 42 Toren. Trainer des WHV ist Christian Köhrmann, sein Bruder Oliver – ehemaliger Handball-Nationalspieler – wurde im September reaktiviert, nachdem er im Sommer eigentlich sein Karrierende bekannt gegeben hatte. Beim WHV 
    spielt mit Moritz Bar­kow ein ehemaliger TuS-Spieler auf der Position am Kreis. Angesprochen auf die Partie am Samstagabend bei seinen alten Kollegen sagte Barkow: „Ich denke, dass es ein enges und umkämpftes 
    Spiel wird. Nicht nur, weil beide Teams unten drin stehen, sondern weil man in diesem Jahr deutlich sieht, dass Kleinigkeiten die Spiele entscheiden und weil beide Mannschaften sich nichts schenken werden.“

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