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TuS Ferndorf bleibt 2014 verlustpunktfrei

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Wichtige Tore steuerte Alex Koke in Gladbeck bei. (Archivfoto: TuS Ferndorf)

Wichtige Tore steuerte Alex Koke in Gladbeck bei. (Archivfoto: TuS Ferndorf)

Am Ende jubelten in Gladbeck die Ferndorfer Spieler gemeinsam mit den Ferndorfer Fans. Rund 50 waren mitgefahren in die Riesener Sporthalle, wo der TuS am Ende verdient mit 37:29 (20:18) gewann und damit die makellose Bilanz im Jahr 2014 fortsetzte. Überhaupt war die Stimmung der TuS-Anhänger sinnbildlich für einen temporeichen, unterhaltsamen Abend: Mit Fahnen, Trommeln und Sirenen verwandelten die Siegerländer Mitgereisten die Sporthalle im Ruhrgebiet in eine kleine „Stählerwiese-Filiale“. Die Partie war dabei keineswegs so deutlich verlaufen, wie es vielleicht das Endergebnis glauben lässt. Die Gastgeber von Trainer Holger Krimphove profitierten von guten Aktionen ihrer Außen und der Dynamik und einigen Würfen des Rückkehrers Michael Kintrup. Doch die Mannschaft von Erik Wudtke ließ erst gar keine Zweifel aufkommen, ob die im Abstiegskampf befindlichen Gladbecker sich absetzen könnten und konterte sowohl einen 2:4- als auch einen 7:5-Rückstand. In der Anfangsphase war es einige Male der erneut starke Kreisläufer Moritz Barkow, der nach effektiven Anspielen an den Kreis die wichtigen Tore erzielte.

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Die aggresive 3:2:1-Deckung des TuS sollte bis zur Pause und auch darüber hinaus ein schwieriges Hindernis für die VfL-Angreifer bleiben. 20:18 lagen die Ferndorfer bei der Halbzeitsirene vorne, Erik Wudtke hatte da seine Spieler schon einige Male angewiesen, das Tempo konstant hoch zu halten. Dem kamen die TuS-Spieler auch nach der Pause nach und nun bröckelte ganz langsam die Gegenwehr der Gastgeber. Bis zum 24:24 hielt die Krimphove-Sieben noch mit – dann sorgte ausgerechnet eine Ferndorfer Unterzahl für die Vorentscheidung. Carsten Lange und ein Kempa-Tor von David Breuer zum 24:26 schüttelten die Moral der Gladbecker ordentlich durch, von da an profitierten die Siegerländer immer mehr vom weiterhin hohen Tempo, einem Max Hamers zwischen den Pfosten, der immer wieder starke Paraden zeigte und von schnellen Toren bis zum 26:34, bei dem der Acht-Tore-Vorsprung erreicht war. Diesen hielt der Tabellenzweite dann auch bis zum Ende und fuhr so einen letztendlich verdienten Auswärtserfolg ein.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Hamers, Barkow (7), Koke (6/3), A. Sijaric (5), D. Breuer (5/1), Lange (5), Bettig (3), Aust (3), S. Breuer (1), M. Sijaric (1), Hilger (1), Johnen, Schneider (n.e.).


 

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