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TuS mit Wille zum Sieg – 31:26 in Gladbeck

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Kreisläufer Bennet Johnen war mit 7 Treffern erfolgreichster Torschütze (Foto: S.Schapals)

Kreisläufer Bennet Johnen war mit 7 Treffern erfolgreichster Torschütze (Foto: S.Schapals)

Zwei Pluspunkte und weiterhin die Tabellenführung der 3. Liga West – was der Nikolaus am Samstagabend für den TuS Ferndorf dabei hatte, dürfte die Spieler und Verantwortlichen des Clubs der Stunde in der Liga gefreut haben. Und erneut wurde Trainer Erik Wudtke bestätigt, der nicht müde wird, vor jedem Spiel zu warnen und die enge Leistungsdichte der Liga lobt, so auch beim VfL Gladbeck, den der TuS am Ende mit 31:26 nach 13:14-Halbzeitrückstand schlug.


Der Sieg für die Siegerländer war jedoch ein hartes Stück Arbeit in der Riesener Halle in Gladbeck und das hatte man sich größtenteils selbst zuzuschreiben. Über die komplette erste Halbzeit hatte das Team von Sven Deffte geführt und den Favoriten teilweise mit einem Vier-Tore-Vorsprung auf Abstand gehalten. Max Krönung war ein wichtiger Faktor für die Gladbecker, dazu kam die Tatsache, dass die Gastgeber einfach bissiger und konsequenter zu Werke gingen. Der Coach beschrieb es so: „Man darf es wohl eigentlich nicht sagen, aber uns haben heute zu Beginn ein paar Prozent in der Einstellung gefehlt, wir waren nicht aggressiv genug. Wir haben es wirklich schwer gehabt, in das Spiel hineinzufinden und mussten lange dem Rückstand hinterherlaufen. Das war eine kraftaufreibende Geschichte. In der Kabine haben wir dann ruhig analysiert, wo das Problem lag und die Mannschaft hat mir signalisiert, dass sie verstanden hat, was zu tun war. Ich musste also nicht laut werden. Das haben wir dann nach der Pause auch zusehends besser gemacht.“

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Tatsächlich strafften sich die Rot-Weißen zusehends und spielten nun besser in der Abwehr, in der Erik Wudtke weitestgehend auf Heider Thomas und Simon Breuer verzichtete, die beide angeschlagen waren, aber in der Schlussphase helfen mussten. Vor allem in der Abwehr lief es für den TuS nun besser und auch vorne trafen die Siegerländer öfter. Bennet Johnen, neben Moritz Barkow heute zweiter Kreisläufer bei Ferndorf, kam am Ende auf sieben Tore und war von den Gladbeckern mit fairen Mitteln nicht zu stoppen. Auch Julian Schneider und der erneut treffsichere Regisseur Alexander Koke zeigten gute Leistungen. Mit entscheidend war im Spiel wohl die Phase nach rund 42 Minuten, als der TuS trotz einer Zeitstrafe gegen Daniel Mestrum von einem Tor Rückstand (22:21) auf drei Tore Vorsprung (22:25) stellte und den VfL damit zu einer Auszeit zwang. Die Gastgeber kamen zwar noch einmal heran, doch das kleine Polster reichte dem Team von Erik Wudtke, um sich zum Ende der Partie entscheidend abzusetzen und den elften Sieg in Serie mit 31:26 einzufahren.

„Heute war der Wille entscheidend. Dass wir das Ding nach so einer ersten Halbzeit, die nicht gut war, noch gedreht bekommen, zeigt, dass wir den absoluten Willen haben. Manchmal schreibt man ja über die bessere Bank – das trifft heute nicht zu, wir hatten viele angeschlagene Spieler und waren am Ende froh, dass wir mit Simon und Heider nochmal wechseln konnten – doch auch die waren angeschlagen“, sprach Erik Wudtke seinem Team am Nikolaustag ein Lob für die Einstellung ab der zweiten Halbzeit aus.

Ferndorf grüßt nach dem 13. Spieltag wieder von der Tabellenspitze der 3. Liga-West und muss nun auswärts eine Pflichtaufgabe erledigen: Am 13.12. geht es beim Tabellenschlusslicht Wiesbaden um die nächsten zwei Pluspunkte.

TuS Ferndorf: Rottschäfer, Puhl, Koke (7), Johnen (7), Schneider (6), John (4), Mestrum (2), Barkow (2), Simon Breuer (2/1), Thomas (1), Weis, Bettig, Ronge, Keusgen.


Alle Fotos: Silva Schapals

 

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