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TuS vor Wiedersehen mit Dennis Aust

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In Neuss will der TuS Ferndorf wieder jubeln. (Foto: M. Müller)

In Neuss will der TuS Ferndorf wieder jubeln. (Foto: M. Müller)

Ein Wiedersehen mit Dennis Aust – das steht für den TuS Ferndorf am kommenden Wochenende an. Die Siegerländer reisen am fünften Spieltag der 3. Liga West zum Auswärtsspiel beim Neusser HV (Samstag, 27.9., 19 Uhr). Dort spielt seit dieser Saison nach langen Jahren in Ferndorf der Linkshänder Dennis Aust. Doch diese Personalie spielt in den Vorbereitungen auf das Spiel eine eher untergeordnetere Rolle. Viel mehr dürfte es für Trainer Erik Wudtke darum gehen, seine Mannschaft, die immer noch mit personellen Problemen zu kämpfen hat, auf die Spielweise des Gegners einzustellen. „Neuss spielt normalerweise eine 3:2:1-Abwehr, also eher offensiv in der Abwehr und im Angriff ist das eine Mannschaft, die sehr viel Kampf und Leidenschaft einbringt. Manchmal überdrehen sie dabei ein bisschen, da hoffen wir auf ein paar Gegenstöße“, so Wudtke.

Der NHV hat ein gänzlich anderes Gesicht als letztes Jahr, neben Dennis Aust hat Neuss einige Profis (z.b. aus Dänemark und Kroatien) verpflichtet. „Ich denke, sie sind noch nicht zu 100% eingespielt, haben mit ihrem personell guten Kader noch nicht die vollständige Abstimmung gefunden“, sieht Wudtke eine Chance auf Zählbares im Rheinland. Mit 2:6 Punkten sind die Spieler von Trainer Rene Witte eher unbefriedigend gestartet, stehen derzeit auf dem ersten Abstiegsplatz.

Auch bei den Siegerländern ist man noch ein gutes Stück davon entfernt, vollends zufrieden zu sein. „Wir haben zwei Spiele zu Beginn verloren, nun zwei gewonnen. Davon lassen wir uns nicht blenden. Wir müssen uns weiter entwickeln und sind noch lange nicht stabil, es geht darum, die Schwächephase im Spiel möglichst kurz zu halten und weiter an den Problemfeldern zu arbeiten“, erklärt Wudtke, der nach überstandener Grippe in dieser Woche wieder vollständig das Training leitete. Eines dieser Problemfelder ist sicherlich die Siebenmeter-Quote der Ferndorfer. So ist der TuS zwar die Mannschaft, die die meisten Siebenmeter bekommt (bisher 25), die Trefferquote liegt aber nur bei 60% und damit ist der TuS nur viertletzter der Liga. Ein weiteres Problemfeld sieht der Trainer im Ausspielen der Überzahlsituationen. „Da tun wir uns noch schwer, da müssen wir dran arbeiten.“

Im Spiel beim Neusser HV fällt für Ferndorf Tim Sartisson weiterhin aus (Patellasehne), Niklas Reuter und Heider Thomas plagten sich in der Woche mit einer Grippe, Alex Koke laboriert weiterhin an der Schulterprellung und Philipp Keusgen fällt mit Bänderriss weiter aus. Die Option, wie vor Wochenfrist auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückzugreifen, besteht also auch beim NHV.

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