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Gegen Ostfriesen in der Spur bleiben

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Jonas Faulenbach ist momentan der beste Torschütze in Reihen des TuS.

Spieltag Nummer 18 steht vor der Tür und hat dem TuS Ferndorf in der 3. Liga West ein Heimspiel beschert. Am Samstagabend empfängt die Mannschaft von Michael Lerscht in der Kreuztaler Stählerwiese einen alten Bekannten: OHV Aurich aus Ostfriesland. Mit dem OHV verbinden den TuS in der jüngeren (Drittliga-)Vergangenheit einige spannende Duelle und weite Ausflüge an die Nordsee. Diesmal sind die Ostfriesen jedoch im Siegerland zu Gast und befinden sich mitten im Abstiegskampf der 3. Liga West. Derzeit steht das Team von Trainer Arek Blacha auf dem 17. Tabellenplatz und hat derzeit 11:23 Punkte eingefahren. Zuletzt gab es einen wichtigen Sieg gegen die HSG Lemgo II, weshalb man beim OHV durchaus Selbstvertrauen getankt haben dürfte. Obwohl in diesem Spiel Jonas Schweigart mit neun Toren erfolgreichster Werfer war, ist der torgefährlichste Spieler der Auricher jedoch ein anderer: Der Rechtsaußen Josip Crnic taucht regelmäßig in der Übersicht der besten Torschützen der Liga auf und hat aktuell bereits 85 Tore auf dem Konto.

Bei den Ferndorfern hat Rückraum-Shooter Jonas Faulenbach die meisten Treffer geworfen, derzeit sind es 72 verwandelte Würfe. Der Rechtshänder soll auch am Samstagabend gegen die Ostfriesen am besten wieder mehrfach treffen. Auch auf Jan Wörner zählt Trainer Lerscht, umso mehr, als dass er wohl Linkshänder Nummer Eins im Rückraum sein wird. Lucas Schneider wurde in dieser Woche am Daumen operiert (knöcherner Bandabriss) und wird noch wochenlang ausfallen. Erik Irle steht als Linkshänder außerdem zur Verfügung, er wird zunächst wohl Samstagabend zum Kader gehören, bevor er dann Sonntag bei den Youngsters spielen soll.

Obwohl der OHV mitten im Abstiegskampf steckt, haben die Ferndorfer Verantwortlichen eindringlich vor den Gästen gewarnt – und das zurecht. „Ich habe mir das Video vom Auricher Sieg gegen Lemgo mehrfach angesehen, das war schon beeindruckend“, so Michael Lerscht. Das körperlich robuste Vorgehen der Ostfriesen verbunden mit einem gestiegenen Selbstvertrauen sowie einem Kader, der nur noch wenig Ausfälle zu verzeichnen hat: All das macht den OHV zu einer Herausforderung für den ungeschlagenen Tabellenführer, der am Samstagabend mit den Fans in der Stählerwiese gerne auch den 18. Sieg in Folge feiern würde. Damit das gelingt, wird der TuS gegen das Team von Trainer Arek Blacha aber über 60 Minuten alles geben müssen.

 

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