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Knapp verloren im letzten Heimspiel

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Der TuS Ferndorf hat auch sein vorerst letztes Spiel in der 2. Handball-Bundesliga verloren. Die bereits als Absteiger in Liga Drei feststehenden Ferndorfer mussten sich zuhause zum Saisonkehraus gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 22:23 (8:9) geschlagen geben. „Es ist schade, dass wir unseren Zuschauern zum Abschluss keinen Sieg schenken konnten, aber die Jungs haben alles dafür gegeben“, so Trainer Michael Lerscht nach dem Spiel und vor der Saison-Abschlussfeier in der Stählerwiese. Diese fand wie immer nach dem letzten Heimspiel statt, immerhin gab es durchaus auch einige verdiente Spieler und Akteure zu verabschieden – darunter unter anderem nach 18 Jahren der Mannschaftsbetreuer Bernd Spies. Die Partie vor rund 800 Zuschauern war zumindest vom Spielverlauf her auch ein wenig symptomatisch für die gesamte Saison: Der TuS lag oft zurück, war jedoch nicht gänzlich abgeschlagen. Bis zur Pause fielen wenige Tore, kein Team war beim Halbzeitpfiff im zweistelligen Bereich.

Der TuS, wieder mit einer sehr jungen Mannschaften und wieder einem Debütanten angetreten, kämpfte um diese letzten Punkte in Liga Zwei und durfte sich Mitte der zweiten Halbzeit auch berechtigte Hoffnungen machen. Nachdem man quasi eine Dreiviertelstunde knapp der Musik hinterhergelaufen war, drehten die Lerscht-Schützlinge das Spiel in der 47. Minute. Leon Sorg glich zum 16:16 aus, durch Treffer von Volentics, Kastening und Torwart Kai Rottschäfer lagen die Gastgeber dann plötzlich mit drei in Führung. Wie so oft in der Spielzeit konnte man diese Phase jedoch nicht entscheidend nutzen. Kurz vor dem Ende der Partie glichen die Gäste aus Sachsen-Anhalt wieder aus und erzielten schließlich durch Florian Pfeiffer nur dreizehn Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer. „Am Ende hat es nicht gereicht für Punkte, wie leider zu oft in dieser Saison, das müssen wir ehrlich eingestehen“, so Trainer Michael Lerscht, „aber wir haben erneut mit einer sehr jungen Mannschaft gespielt, der Einsatz der Jungs stimmte. Und wieder ist mit Erik Irle ein ganz junger Nachwuchsmann zu seinen ersten Bundesligatoren gekommen. Das sind die Sachen, die uns ganz froh stimmen. Wir gehen jetzt alle in die Sommerpause, sammeln uns und werden uns dann zur neuen Saison neue Gedanken, Ideen und Vorhaben machen.“

Torschützen TuS: J. Schneider (5/3), Sartisson (4), Volentics (3/1), Neuteboom (2), Irle (2), L. Sorg (2), Kastening (2), Celestin (1), Rottschäfer (1).


Allem Fotos: H.Burbach

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