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Unterschiedliche Vorzeichen in Hamm

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Andi Heyme wird dem TuS am Freitag wohl fehlen.

Am Freitagabend um 19:15 Uhr steht für den TuS Ferndorf in der 2. Handball-Bundesliga die nächste Aufgabe auf dem Programm. Auswärts beim ASV Hamm-Westfalen muss das Team von Trainer Michael Lerscht am 35. Spieltag antreten. Für die Spieler und Verantwortlichen des TuS ist diese Phase keine besonders einfache Situation. Mit acht Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen ist klar, dass die zweigleisigen Planungen und Aussichten mittlerweile quasi zu eingleisigen geworden sind. Der TuS blickt spätestens seit der deutlichen Niederlage gegen TUSEM Essen am vergangenen Wochenende einer Spielzeit in Liga Drei entgegen und hat nur noch sehr theoretische Chancen, die Klasse bei einem Wunder größeren Ausmaßes zu halten.


Ganz anders ist die Situation für den Gegner und Gastgeber – den ASV aus Hamm. Die Mannschaft von Trainer Stephan Just ist noch mitten drin im Kampf um den Klassenerhalt und schwimmt aktuell ein wenig obenauf: Am vergangenen Spieltag gewann der ASV nicht nur das extrem wichtige Kellerduell gegen Konstanz, sondern holte damit auch gleichzeitig den ersten Auswärtssieg überhaupt in dieser Saison. Mit 30:38 Punkten haben vier Teams im Tabellenkeller die gleiche Punktzahl – Ferndorfs Gegner und Gastgeber am Freitag braucht also jeden Zähler. Bester Werfer beim ASV ist Rechtshänder Christoph Neuhold, der bisher 148 Mal ins Schwarze traf.

Ferndorfs Trainer Michael Lerscht muss auch in den letzten Auftritten seiner Mannschaft auf wichtige Stützen verzichten, so fehlt Abwehrchef Uros Paladin weiterhin, auch Lucas Schneider und Tim Oliver Brauer befinden sich noch in der Rekonvaleszenz. Weiterhin sind Andy Heyme und Daniel Mestrum verletzt und werden vermutlich nicht auflaufen können. Vieles spricht dafür, dass in dem Spiel Ferndorfer Nachwuchskräfte zum Einsatz kommen werden, die am vergangenen Wochenende die Meisterschaft in der Verbandsliga gefeiert haben. Aufgrund der Tabellenkonstellation könnte es übrigens genau bei diesem Spiel in Hamm dazu kommen, dass der TuS auch rechnerisch den Abstieg hinnehmen muss – nämlich, wenn das Team von Michael Lerscht nicht gewinnt. Die Partie wird vom Gastgeber live im Internet gestreamt – wer sich am Freitagabend den Auftritt des TuS beim ASV ansehen möchte, kann das auf dem Youtube-Kanal der Westfalen tun (http://www.youtube.com/user/asvhammhandball).