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TuS will Trendwende im Saarland

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Kreisläufer Fabio Schöttler erzielte sein erstes Zweitligator gegen Coburg (Foto: Schaumann)

Kreisläufer Fabio Schöttler erzielte sein erstes Zweitligator gegen Coburg (Foto: Schaumann)

Keine Zeit zum Verschnaufen für den TuS Ferndorf in der zweiten Handball-Bundesliga – aber vielleicht ist das auch gut so. Keine vier Tage nach der deutlichen Heimniederlage gegen Coburg ist der TuS im Auswärtsspiel bei der HG Saarlouis erneut gefordert. Viele Trainingseinheiten zwischen den beiden Spielen bleiben da nicht, weshalb Trainer Michael Lerscht das Coburger Ergebnis gedanklich bereits abgehakt hat: “Der HSC spielt in einer anderen Liga. Es ist schade, dass wir nicht gut waren, aber mit Teams wie Coburg können wir uns nicht messen”, so der 31-Jährige. Ein wenig anders sieht das am kommenden Samstag aus, wenn die Ferndorfer ins Saarland reisen. Die HG Saarlouis hat lediglich zwei Punkte mehr auf dem Konto und steht zwei Plätze vor der Lerscht-Truppe. Vier Niederlagen in Folge musste Saarlouis zuletzt hinnehmen – ist also ergebnismäßig in einer ähnlichen Situation wie der TuS Ferndorf. Top-Torschütze der HG ist Junioren-Nationalspieler Jerome Müller, der vor der Saison aus Zweibrücken nach Saarlouis wechselte. Der Linkshänder hat bisher 59 Tore erzielt.

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Bei den Siegerländern hat sich grundsätzlich an der personellen Situation nichts geändert, nach wie vor fallen die Langzeitverletzten Koke, Schneider, Bettig und Reuter aus. Milasin Trivic hat sich im Spiel gegen Coburg den Knöchel verstaucht, der Kreisläufer dürfte aber gegen Saarlouis wieder an Bord sein. Für die Ferndorfer wird es darum gehen, entgegen des letzten Auftritts wieder mit mannschaftlicher Geschlossenheit und auf allen Positionen mit vollem Einsatz zu Werke zu gehen. “Wir können nur mit 100% Engagement bestehen, das muss jeder wissen”, fordert Lerscht von seiner Truppe. Mit der HSG Saarlouis hat man auf jeden Fall einen Gegner vor der Brust, bei dem die Chancen besser stehen, dass sich der TuS auf Augenhöhe präsentieren kann. „Da gibt es ähnliche Probleme wie bei uns, die hängen derzeit auch ein wenig durch. Eine Chance, die wir nutzen sollten”, erklärt Lerscht. Anwurf in Saarlouis nach über vierstündiger Anfahrt ist am Samstagabend um 19:30 Uhr.

 

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