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Bei Halbzeit bahnte sich ein Debakel an

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Gegen einen der Top-Favoriten hatte das Team von Alex Orlov keine Chance (Foto: J.Klein)

Gegen einen der Top-Favoriten hatte das Team von Alex Orlov keine Chance (Foto: J.Klein)

Die Handball-A-Jugend des TuS Ferndorf kassierte beim Bundesliga-Vierten GWD Minden auch im zweiten Vergleich eine deftige Niederlage, schlug sich letztlich aber beim 15:31 (4:15) aufgrund einer ordentlichen Schlussphase deutlich besser als beim 18:41 vor eigenem Publikum.

Die mit ihrem Altjahrgang spielenden Ostwestfalen machten sofort deutlich, wer der Herr im Hause ist. Nach dem 1:1 durch Sören Dischereit (Bild) gab es für die Ferndorfer fast 20 Minuten lang kein Durchkommen. Ohne Tim Kolb und Jonas Haupt fehlte die Dynamik im Rückraum, so dass die Mindener mit ihrer aggressiven 3-2-1-Formation einen Ballgewinn nach dem anderen verbuchten und auf 9:1 enteilten, ehe dem TuS durch Linus Michel per Siebenmeter selbst etwas gelang.

Vorne zu viel Respekt
Zur Pause standen gerade mal vier Treffer auf der Ferndorfer Habenseite. „Meine Jungs haben in der Deckung gut gearbeitet, aber offensiv einfach zu viel Respekt gezeigt“, resümierte Trainer Alex Orlov, der beiden Torleuten bescheinigte, die besten Kräfte seines Teams gewesen zu sein.

Bitter verlief der gestrige Nachmittag für Auswahl-Kreisläufer Mattis Michel, denn er wurde nicht nur scharf bewacht, sondern bekam auch, wenn er sich frei gelaufen hatte, keinen gescheiten Pass.

Bis zum 23:6 (41.) drohte dem TuS ein Debakel ähnlichen Ausmaßes wie im Hinspiel. Doch als die Hausherren ihre zweite Garde vermehrt aufs Parkett schickte, gab es endlich ein paar Lücken, konnte Ferndorf die letzten 19 Minuten sogar mit einem Tor plus abschließen und sich mit einem erheblich besseren Gefühl auf die Heimreise machen.

TuS: Knüppel, Graf, L. Sorg (3), Weigelt (3/1), L. Michel (3/2), Dischereit (2), Siegle (2), Irle (1), Rath (1), M. Michel, Klein, Schmidt.

Quelle: WAZ.de


Alle Fotos: J.Klein

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