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A-Jugend noch ohne Erfolgserlebnis

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Auch im dritten Anlauf ging das Bundesliga-Nachwuchsteam des TuS Ferndorf leer aus, weil die Ausgewogenheit zwischen Offensivkraft und Abwehrstärke nicht gegeben war. Die Gäste aus Saarlouis konnten ihre Stärken, nämlich das Spiel zwischen Mittelmann und Kreisläufer sowie ihre Rückraum-Schlagwürfe, insgesamt besser einsetzen als die Ferndorfer ihre Bemühungen, viel Druck aus dem Rückraum auszuüben und dann die freien Außen zu bedienen.

22 Minuten lang begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, doch plötzlich riss der Spielfluss beim TuS völlig ab, was zum deutlichen 13:18-Pausenrückstand führte.

Somit sah sich Trainer Hanjo Neeb gezwungen, seine Abwehr offensiver einzustellen und zwei Gästeakteure „kurz“ zu nehmen. Das funktioniert nicht schlecht – aber auch nicht gut genug, um den Abstand zu verkürzen. Dummerweise pfiffen die Unparteiischen mehrere TuS-Treffer zurück und gaben nur Freiwurf. So blieb Saarlouis meist mit einem halben Dutzend Treffern vorn, obwohl sich die Siegerländer um den überragenden Linksaußen Niklas Reuter und den bei seinem erst zweiten Saisoneinstand verblüffend durchschlagskräftigen Jannis Kanis bis zuletzt um eine Wende bemühten. „Wir sind insgesamt auf einem guten Weg und werden uns im Laufe der Saison sicher noch belohnen“, bleibt Coach Neeb optimistisch, dass seine Schützlinge die „Rote Laterne“ in der Bundesliga West irgendwann abgeben können.

TuS: Keuper, Genz, Köhler; Reuter (11/3), Kanis (6), Gräber (4), Keusgen (4), Pfeil (3), Benger (2), Weil, Thiemann, Held, Maletz.

Quelle: WAZ Online

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