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Ferndorf II ist neuer Spitzenreiter

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Schwerstarbeit für TuS-Trainer Michael Lerscht im Spitzenspiel (Foto: Schaumann)

Schwerstarbeit für TuS-Trainer Michael Lerscht im Spitzenspiel (Foto: Schaumann)

Der TuS Ferndorf hat in der Verbandsligastaffel zwei die Tabellenführung übernommen. In einem temporeichen Spitzenspiel setzte sich das Team von Michael Lerscht verdient mit 31:25(10:13) gegen den Tabellendritten SuS Oberaden durch.

In der Zweifachhalle an der „Stählerwiese“ erwischten die Ferndorfer einen denkbar schlechten Start, blieben mehrmals am starken Oberadener Keeper Menge hängen. Die Oberadener spielten abgeklärt und mit durchdachtem Konzept auf, erspielten sich immer wieder Freiräume gegen die 3:2:1-Deckung der Gastgeber. So legten die Gäste über 4:1 (8.) und 5:3 vor, beim 6:3 waren es erstmals drei Tore Vorsprung. Lerscht stellte personell um, bis zum 13:8 blieb es aber dabei, dass die SuS überlegen wirkte. Die Ferndorfer Systemumstellung auf 5:1-Deckung zeigte aber zunehmend Wirkung, bis zum Pausenpfiff verkürzte Ferndorf auf 13:10.

Die zweite Hälfte begann gut für den TuS. Der eingewechselte Jan-Niklas Broszinski hielt mit einer tollen Doppel-Parade den Kasten dicht, Kai Markowski erzielte mit einem frechen Dreher das 11:13. Im nächsten Gegenstoß verkürzte Fabio Schöttler, Kevin John besorgte das 13:13 – das Spiel war wieder offen. Während die Trommeln der Ferndorfer Füchse und die gut besetzte Tribüne ihr Team nun nach vorne peitschten, schien Oberaden nach nur 30 Minuten der Sauerstoff ausgegangen zu sein. Die Gäste bekamen kaum noch etwas auf die Reihe, auch, weil Broszinski im Tor immer stärker wurde. Beim 15:14 durch Kai Ronge gingen die Siegerländer erstmals selbst in Führung. Bettig und Ronge, die insgesamt oft an Menge scheiterten, zeigten in dieser Phase jeweils einige ordentliche „Fackeln“.

Dass auch Kreisläufer Fabio Schöttler einiges im Arm hat, bewies er beim nächsten Gegenstoß, in dem er mit einem tollen Unterhandwurf den Ball unter die Latte zimmerte. 16:14 für den TuS, die erste Zwei-Tore-Führung. In der 36. Minute mussten die Gastgeber einen personellen Rückschag hinnehmen: Philipp Keusgen verletzte sich schwer am rechten Fuß, musste vom Feld getragen werden. Sein Team blieb aber überlegen, Markowski erzielte in Unterzahl das 18:15 (39.).

Oberaden fiel derweil in sich zusammen – von einem Drittplatzierten hatte der Auftritt nach der Pause nur noch selten etwas. Den Ferndorfern konnte es recht sein. Kapitän Benjamin Reh zeigte nun seine Torgefahr und seine Kondition. Bestes Beispiel: Kurz vor Schluss schloss der Mittelmann noch eine Schnelle Mitte erfolgreich ab. Da die Uhr der Anzeigetafel ausfiel, blieb die Spannung auf der Tribüne ein wenig länger erhalten, als sie es eigentlich musste. Hinsichtlich des Ergebnisses hatte der TuS schon beim 25:19 die Vorentscheidung verbucht, das Sechs-Tore-Polster hielt bis zum Abpfiff.

„Das ist eine schöne Momentaufnahme für uns“, freute sich TuS-Trainer Michael Lerscht und fügte hinzu: „Ich hoffe, dass wir auch nächste Woche in Eiserfeld und danach in Dortmund so eine tolle Kulisse haben.“

Statistik
TuS Ferndorf II: Wellen, Broszinski – Reh (6), Ronge (6/1), Bettig (6/2), John (4), Schöttler (4), Droege (2),  Markowski (2), Keusgen (1), Benger, Held, F. Schneider .
Quelle: Expressi.de
Redakteur: Micha Sommer


Alle Fotos: Schaumann

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