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Zweite reiste mit leeren Händen nach Hause

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Ohne erhoffte Punkte im Gepäck mussten die Verbandsliga-Handballer des TuS Ferndorf II die Rückreise von ihrem Auswärtsspiel beim OSC Dortmund antreten. Eine Niederlage, die bei Michael Lerscht Ärger hinterließ. „Dortmund hat zweifelsohne gut gespielt, aber wir haben uns letzten Endes hier selbst geschlagen“, kommentierte der Ferndorfer Trainer das 32:33 (14:16) im Ruhrpott.

Lerscht, der gegen den OSC eigentlich noch einmal auflaufen wollte, hatte wegen Schulterbeschwerden passen müssen, dafür war Kumpel und Ex-Drittliga-Kapitän Michael Feldmann mitgefahren. „Michael ist natürlich ein supersolider Spieler, der grade auch in der Deckung geholfen hat“, sagte Lerscht über seinen alten Mitstreiter aus Zeiten in der ersten Mannschaft. Trotz Feldmann gelang es dem TuS gegen Dortmund allerdings nicht, die Abwehr zu stabilisieren. Die Torhüter David Wellen und Jan-Niklas Broszinski hielten gut, wurden aber zu wenig von ihren Vorderleuten unterstützt.

Bis kurz vor der Pause waren es trotzdem die Siegerländer, die vom 9:9 bis zum 14:14 immer ein Tor vorgelegt hatten. „Dann kriegt man noch zwei Dinger, weiß gar nicht so recht, warum man zur Pause hinten liegt“, beschreibt Lerscht die letzten Sekunden vorm Kabinengang. Den kleinen phsychischen Vorteil nutzten die Dortmunder nach Wiederanpfiff gut aus, setzten sich bis auf 25:20 ab. Mit einer Umstellung auf 6:0-Deckung gelang es dem TuS, sich nochmals auf 29:28 heranzukämpfen. Im nächsten Angriff produzierten die Ferndorfer allerdings ein Stürmerfoul, kassierten ein Gegenstoßtor und eine Zeitstrafe, Das nutzte der OSC zur Vorentscheidung, beim 31:28 war das Spiel praktisch schon entschieden.

Bei der Suche nach den Gründen für die Niederlage brachte Lerscht die mangelnde Abgezocktheit zur Sprache. „In entscheidenden Situation erwarte ich von meinen älteren Spielern, dass sie die Verantwortung übernehmen. Immer, wenn wir Chancen hatten, haben wir aber vermeidbare Fehler produziert“, so Lerscht, der etwas sechs Fehlpässe in gegnerische Hände auf seinen Zettel notierte.Auch der Balltransport nach Außen ließ gegen Dortmund wieder zu wünschen übrig, „Das ist eines unserer Grundprobleme, da haben wir noch Arbeit“, bestätigte Lerscht.

Lob gab es dagegen erneut für die A-Jugendlichen. Philipp Pfeil, Benedikt Walter und Michel Sorg waren direkt von ihrem Heimsieg mit der A-Jugend gegen Minden weiter nach Dortmund gereist und ließen sich das bereits in den Knochen steckende absolvierte Spiel nicht anmerken. Den nächsten lädierten Finger verbuchte derweil Abwehrchef Florian Greißner: Mit zwei Brüchen (!) in die Partie gestartet, kugelte sich der Kreisläufer einen weiteren Finger aus.

Statistik
TuS: Wellen, Broszinski – Genz (8/1), Sorg (8/3), Feldmann, Schöttler (je 4), Reh (3), Markowski, Walter (je 2), Dröge (1),  Greissner, John, Pfeil.

[quellenangabe quelle=“expressi.png“ autor=“Micha Sommer“ datum=“02.12.2012″ link=“http://www.expressi.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=13817:ferndorfer-reserve-reiste-mit-leeren-haenden-nach-hause&catid=45:verbandsliga&Itemid=236″][/quellenangabe]
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