Wie schon im Vorjahr gingen die Schützlinge von Michael Lerscht gegen den Auftaktgegner aus Dortmund leer aus, waren diesmal sogar deutlicher unterlegen als beim damaligen Gastspiel, was in erster Linie an den fehlenden Alternativen im Rückraum lag.
Die Handball-Reserve des TuS Ferndorf wird die Verbandsliga-Saison definitiv vor dem Lokalrivalen aus Eiserfeld beenden. Kleiner Wermutstropfen: Den direkten Vergleich mit dem RSV hat sie verloren, denn die geplante Revanche für das 20:24 in der Rundturnhalle blieb aus.
Obwohl TuS-Coach Michael Lerscht mit einigen Jugendlichen die dritte Mannschaft im Bezirksliga-Abstiegskampf erfolgreich verstärkte, feierte die Reserve unter der Regie von Jens Münker einen souveränen Erfolg.
Alexander Dröge erkrankt, Julian Schneider für die am Mittwoch ihr Spitzenspiel bestreitende Erste geschont, Kai Ronge glücklos – keine guten Voraussetzungen für Ferndorfs Reserve, um die Erfolgsserie fortzusetzen.
Ein hartes Stück Arbeit mussten die Ferndorfer leisten, um ihre glänzende Serie fortzusetzen. Die um den Klassenerhalt kämpfenden Dortmunder verzichteten zwar auf ihre offene Manndeckung und beließen es bei Sonderbewachung
Gleich zwei Plätze machte die TuS-Zweite mit diesem eindrucksvollen Sieg gut, überholte nach jetzt 11:1-Punkten in Serie nicht nur den chancenlosen Gast, sondern auch den TuS Hattingen.
Das Duell zweier Teams mit enorm hoher Youngster-Dichte verlief in zwei Etappen. Bis zur 34. Minute durften die Hammer Talente auf eine Revanche und einen optimalen Einstieg ihres neuen Trainers Reinhard Zimmer, der Heiko Schumann abgelöst hatte, setzen.
Revanche geglückt: Die Ferndorfer Reserve konnte auch in dezimierter Besetzung das Rückspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten, der ja seine einzigen Verbandsliga-Pluspunkte im Hinspiel erobert hatte, deutlich für sich entscheiden und ihr Konto ausgleichen.
„Das war eine gefühlte Niederlage“, kommentierte Ferndorfs Coach Michael Lerscht, weil seine Schützlinge eingangs der Schlussminute noch mit 36:34 führten.
Zunächst sah es so aus, als würde sich die schwarze Heimserie der Ferndorfer gegen den OSC fortsetzen, hatte doch die Abwehr größte Probleme mit dem langen Kreisläufer Hümmecke, der entweder selbst traf oder Siebenmeter herausholte.