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Ferndorf will in der Stählerwiese punkten

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Zwei Spieltage liegen in der neuen Saison der 2. Handball-Bundesliga mittlerweile hinter uns. In vielen Partien hat sich bis dato gezeigt, wie unberechenbar die Liga in diesem Jahr wird. Auf Platz eins hat sich vorerst der TV Hüttenberg geschoben – auch bedingt durch den hohen Sieg in der vergangenen Woche gegen das Team unseres Trainers Robert Andersson. Am Ende stand ein schmerzhaftes 20:31 auf der Anzeigetafel.

Viele Faktoren spielten bei der Auswärtsniederlage eine Rolle. Mit Jonas Faulenbach, Josip Eres und Kim Voss-Fels fehlten gleich drei Spieler verletzungsbedingt. Hinzu kamen weitere Spieler, die in der Trainingswoche zuvor nur teilweise im Einsatz waren.

Auch im kommenden Heimspiel wird Trainer Robert Andersson noch auf die oben genannten verzichten müssen, dies bietet aber gleichzeitig für die anderen Spieler die Chance, sich in den Vordergrund zu spielen. Torwart Lukas Puhl und Kapitän Julian Schneider sind dagegen wieder vollständig genesen, dies ist umso wichtiger, da mit dem VfL Lübeck-Schwartau ein renommierter und guter Gegner in der Kreuztaler Stählerwiese aufläuft.


Das Team aus dem Norden hat momentan auch einige Verletzte zu beklagen, verfügt aber über einen eingespielten Kader, ist  körperlich sehr robust und kann mit Dennis Klockmann einen ganz erfahrenen und starken Torwart vorweisen. Überraschend haben auch die Lübecker keines ihrer beiden vorangegangenen Spiele gewinnen können und sind somit nur einen Platz besser in der Tabelle als der TuS Ferndorf. Also deuten die Vorzeichen wieder auf ein spannendes Spiel in der Stählerwiese hin.

Robert Andersson, Ferndorfs Coach, weiß um die Stärken des VfL, schließlich spielte sein Sohn Julius, ehemals auch Ferndorfer, ein Jahr bei den Gästen: „Lübeck hat gute Rückraumschützen, auf die wir uns sicher konzentrieren müssen.“ meint der Ferndorfer Cheftrainer. „Wir werden schnell auf den Beinen sein und in der Abwehr noch ein Stück zulegen müssen. Dazu gehört natürlich auch eine gute Torhüterleistung. Verbessern wollen wir auf jeden Fall das Umschaltspiel. Die zweite und dritte Welle soll konsequenter vorgetragen werden, denn die einfachen Tore werden uns helfen. Es wird schwer, aber es gibt keine leichten Spiele in dieser zweiten Liga, darüber sind wir uns Klaren.“

Definitiv freuen wird sich das Team wieder auf die Fans. Es war eine emotionale und unbeschreibliche Atmosphäre beim ersten Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen. Über 850 Zuschauer haben die Stählerwiese endlich wieder zu einem Hexenkessel gemacht. Diesen Support benötigen die Ferndorfer auch heute von der ersten bis zur letzten Minute, um erstmals in dieser Saison zu punkten.

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