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TuS in Korschenbroich der Favorit

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Thomas Rink in Abwehr und Angriff ein wichtiger Faktor beim TuS (Foto: H.Burbach)

Nach der schweren Aufgabe gegen den Leichlinger TV geht es für den TuS Ferndorf in der 3. Liga West gleich am Wochenende weiter. Vermeintlich ist das anstehende Spiel leichter als zuletzt, doch genau vor solchen Trugschlüssen und Unterschätzungen warnen die Spieler und nicht zuletzt Trainer Michael Lerscht permanent. Der Gegner am Samstagabend ist der TV Korschenbroich, angeschlagener Vorletzter der Tabelle. Neun Spiele in Folge hat der TVK verloren, mit 291 eigenen Toren ist das Team das offensivschwächste der Liga. Und dennoch: In der Vorbereitung auf die am Samstag um 19:30 Uhr in der Waldsporthalle startende Partie macht das keinen Unterschied. “Wir arbeiten unter der Woche ganz normal, Dienstag und Mittwoch wird auch ein wenig was für die Kondition getan, ab Donnerstag gibt es dann Videos zum Gegner und Freitag ist Abschlusstraining – das hat uns bisher gut getan und das werden wir nicht ändern”, so Kapitän Kai Rottschäfer. Das Thema Herbstmeisterschaft spielt bei den Ferndorfer eher eine untergeordnete Rolle, auch, wenn der TuS diesen inoffiziellen Titel mit einem Sieg am Samstag einfahren könnte. “Nein, daran denken wir nicht, wir wollen einfach gewinnen, so, wie wir jedes Spiel gewinnen wollen”, erklärte Rottschäfer.

Es wäre der 13. Erfolg in Serie für das Team von Michael Lerscht – eine beachtliche Bilanz. Damit das klappt, geht man bei den Siegerländern wie oben erwähnt voll konzentriert und gut vorbereitet in die Partie. Und am besten auch in Bestbesetzung, denn nachdem er wegen Knieproblemen und Krankheit nun einige Spiele aussetzen musste, ist Rückraumshooter Jonas Faulenbach wieder dabei und einsatzbereit für das Spiel in Korschenbroich. Dort hat man übrigens neben dem Abstiegskampf auch noch andere Aufgaben zu lösen: Trainer Ronny Rogawska kündigte vor einer Woche seinen Abschied zum Saisonende an, er wechselt zur HSG Krefeld. Das taten vor ihm bereits einige Spieler des letztjährigen TV Korschenbroich, die Mannschaft ist also nach einem Umbruch gerade dabei, einen Weg zu finden. “Ich kenne die Mannschaft nicht wirklich, da sind ja einige weggegangen, die werden aber sicher mit jungen Leuten und einigem Tempo kommen – für uns ein Grund mehr, das Spiel ganz seriös und mit vollem Einsatz anzugehen”, ergänzte Ferndorfs Torhüter Kai Rottschäfer seine Sicht der Dinge vor dem Spiel.

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