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Heimniederlage mit 21:26 in Grenzen gehalten

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Obwohl die Körpersprache der Spieler des TuS Ferndorf 2. als Verlierer gegen den Spitzenreiter ASV Hamm 2. beim Schlusspfiff verständlicherweise etwas anderes aussagte, konnten alle stolz sein und hätten mit breiter Brust vom Feld gehen können. Sie hatten genau 46.Minuten lang den Tabellenführer geärgert. Hamm trat zweifellos nicht so souverän auf wie in der Vergangenheit manch andere Oberliga-Spitzenreiter, zeigte aber in den wichtigen Phasen seine Qualitäten. Dann waren sie noch aufmerksamer in der Abwehr und vereitelten genau die Torchancen, mit denen sie von den Ferndorfern noch hätten in Gefahr gebracht werden können. 

Insgesamt war es auch eine starke Abwehrleitung der Mannschaften von Trainer Michael Feldmann, der die Stärken des Teams seines jüngeren Bruders Christian genau analysiert hatte. Die Gäste, die vor einer Woche in Gladbeck ihre erste Niederlage kassiert hatten, waren auch gut beraten, mit drei Spielern aus dem Kader der Zweitliga-Mannschaft anzutreten. Der lange David Mirko Spiekermann (6 Tore) auf der Königsposition Rückraum links war schwer zu verteidigen. Auch die Kreise des Ex-Ferndorfers  Michel Sorg (4 Tore) waren scher zu stören.

Trotz der starken Leistung von Ferndorfs Torwart-Routinier Kai Rottschäfer waren die Gäste ab dem 5:5 (12.) stets im Vorteil. Den Unterschied machte erwartungsgemäß die zu verbessernde Chancenverwertung bei den Ferndorfern aus. Dem ganz stark spielenden Linus Michel fehlte mindestens noch ein zweiter Vollstrecker aus dem Rückraum an seiner Seite. Wurfschwäche und einige Ballverluste war dann ein gefundenes Fressen für schnelle Konter von Hamm. Dann zeigte der schnelle Linksaußen Alex Rubino Fernandez mit insgesamt neun Toren, dass er eigentlich zu gut für die Oberliga ist.

Die Ferndorfer verkürzten einen Vier-Tore-Rückstand auf 14:15, waren trotz verschossenem Siebenmeter beim 16:19 nochmal auf 18:20 dran, brachen dann aber in vier Minuten auf 18:25 (51.) ein.

TuS Ferndorf 2: Rottschäfer, Rogalla– Barth (1), John (4), Florian Schneider, Dischereit(1), Sorg (4), Weigelt, Seifert (1), von Mende (1),  Ronge (3/1), L. Michel (6/1) , Baust, Mentges.

Quelle: Siegener Zeitung


Fotos: J.Klein